24.07.2020 Email von Klaus Kreuzer bezüglich Schachliga - Niederbayern
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Über die Termine und den Spielbetrieb in Niederbayern

Liebe Schachfreunde,

 am Mittwoch hat die Videokonferenz des erweiterten Präsidiums des BSB stattgefunden und nach 2,5 Stunden ist folgendes herausgekommen:

 Das Hygienekonzept basierend auf den derzeit geltenden Vorgaben wurde verabschiedet  und ist die Voraussetzung zur Weiterführung des Spielbetriebs (siehe Anlagen)

 Der BSB nimmt damit den Spielbetrieb wieder auf:

8. Runde am 13.9   und die 9.Runde am 20.9.

Die Saison 2020/21 beginnt mit der 1.Runde am 15.11., weitere Rundentermine wurden noch nicht festgelegt  

Es werden nur 2 bayerische Meisterschaften durchgeführt:

Von 23.-29. die Bayerischen Einzelmeisterschaften und am 5.+6.9. die Einzelschnellschachmeisterschaften jeweils in Rosenheim. Wir können jeweils 4 Spieler dafür melden.   

 Bitte gebt diese Information entsprechend weiter und ebenso dass sich Interesseierte für die beiden genannten Einzelmeisterschaften bitte an Simon Staudinger wenden sollen.
Die Startplätze werden nach Vorqualifikation bzw. gemäß  Elo vergeben.

Genaue Ausschreibungen erfolgen noch per Rundschreiben an alle Vereine.

Vielen Dank und viele Grüße

Klaus

 

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Wesentliche Punkte der "Hygienemaßnahmen": siehe Muster der Hygieneschutzmaßnahmen laut BLSV

 





29.05.2020 Email von Klaus Kreuzer bezüglich Schach - Schachbundesliga
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Über die Termine und den Spielbetrieb in Niederbayern >>> Entscheidung immer noch offen!

Liebe Schachfreunde, 

leider gibt es noch keine wesentlichen Neuerungen um an eine Aufnahme des Spielbetriebes zu denken.
Anbei wenigstens eine Ausschreibung des DSB für eine Online Liga, mit der Bitte um Weiterleitung an eure Mitglieder.

 Viele Grüße und schöne Pfingsten

Klaus Kreuzer   






13.05.2020 Email von Klaus Kreuzer bezüglich Schach in Niederbayern
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Über die Termine und den Spielbetrieb in Niederbayern >>> Entscheidung am 22.07.2020 ?!

Liebe Schachfreunde,

 eben ist eine zweistündige Videokonferenz des erweiterten BSB Präsidiums zu Ende gegangen.

Nach jetziger Entscheidungslage ist ein Spielbetrieb für die Sportart Schach weiter nicht möglich.

Außerdem wurde die Bundesversammlung des BSB abgesagt; die Jahreshauptversammlung unseres Bezirksverbandes muss weiter auf unbestimmte Zeit verschoben bleiben.  

 Zwei generelle Modelle zum Beenden der aktuellen Spielzeit wurden diskutiert:
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Abschluss der Saison 2019/2020 im Herbst und verspäteter Start der Spielzeit 2020/2021
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Durch-bzw. Weiterführung einer Saison 2019/2021, d.h. Runden 8 + 9 und komplette Rückrunde werden gespielt.
Mannschaftsturniere haben Priorität vor Einzelturnieren.

 Es herrscht bei allen Bezirksvorsitzenden Einvernehmen, dass die Bezirksverbände einheitlich gemäß den Vorschlägen des BSB agieren sollen. Der BSB wiederum wird sich an den Vorgaben des DSB zu orientieren.   

 Die nächste Onlinekonferenz soll – sofern sich keine gravierende Änderungen ergeben – am 22.7. stattfinden.         

 Viele Grüße und die besten Wünsche

Klaus Kreuzer




23.04.2020 Email von Jürgen Kohlstädt
bezüglich der Termine der 2.Schachbundesliga (korrektur)

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Über die Termine und den Spielbetrieb für die 2. Schachbundesliga- Korrektur >>> Termine weiterhin offen!

Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,

 nachdem wir von mehreren Seiten um eine Entscheidung bzgl. der Fortsetzung des Spielbetriebs in der 2. Schach-Bundesliga gebeten wurden, haben wir auch in Absprache mit dem Präsidenten des Schach-Bundesliga e.V. verschiedene Alternativen diskutiert und entschieden, den Vereinen hinreichend Zeit zur Bewertung der aktuellen Situation und Planung der Zukunft einzuräumen und daher die Saison 2019/2020 bis zum Frühjahr 2021 zu verlängern. Diese Entscheidung wurde vom zentralen Leiter der Bundesliga, Jürgen Kohlstädt, kommuniziert.

Rückmeldungen aus verschiedenen Vereinen und Organisationen haben uns gezeigt, dass unsere Entscheidung verfrüht getroffen wurde. Zum einen hätten wir abwarten sollen, für welches Vorgehen sich der Schach-Bundesliga e.V. als oberste deutsche Liga entscheidet und zum anderen hätten wir ein breiteres Meinungsbild unter Einbindung der Landesverbände/Bundesspielkommission herbeiführen sollen. Wir bedanken uns für die konstruktive Kritik und werden nun wie folgt vorgehen:

 

Ullrich Krause, Präsident

Gregor Johann, Bundesturnierdirektor

Jürgen Kohlstädt, zentraler Leiter der Schach-Bundesliga

 Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Kohlstädt

 

 

 

 

20.04.2020 Email von Jürgen Kohlstädt bezüglich der Termine der 2.Schachbundesliga
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Über die Termine und den Spielbetrieb für die 2. Schachbundesliga

Hallo Freunde,

aus gegebenem Anlass gibt der Deutsche Schachbund e.V. (hier der Spielbetrieb) bekannt das die Saison der 2.Bundesligen für die Spielzeit 2019-2020 abgeändert wird auf 2019-2021,
d.h. die Saison endet nicht im April des Jahres 2020 sondern erst im April 2021
Meldeschluss für alle Spieler der 2.Bundesligen für die neue Saison 2021-2022 wird also der 1.5.2021 sein,
die Wechselfrist für Spieler wird der 1.7.2021 sein, die Meldungen für die Saison 2021 werden bis zum 1.08.2021 abzugeben sein.

Dies hat zur Folge das die 2.Bundesliga in der Saison 2019-2021 zum 1.5.2020 weder Aufsteiger in die 1.Bundesliga abgibt noch Absteiger aus der 1.Bundesliga zum 1.05.2020 aufnimmt, weiterhin werden in die Oberligen weder Absteiger zu den genannten Zeitpunkten abgegeben noch Aufsteiger aus den Oberligen zu diesen Zeitpunkten aufgenommen. Alle Spieler die zum Zeitpunkt der Passschreibung im Juli 2019 für die 2.Bundesliga spielberechtigt waren behalten diese Spielberechtigung bis zum 1.Juli 2021.

Diese Änderungen sind mit dem Präsidium des DSB abgestimmt und genehmigt worden und sind sofort gültig. Die 1.Schachbundesliga wird Ihre Entscheidung zu diesem Thema gesondert bekannt geben. Ich möchte hiermit alle Spielleiter der Oberligen bitten mir so schnell als möglich mit zu teilen wie Sie den Spielbetrieb Ihrer Oberligen gestalten wollen, ich möchte ausdrücklich darauf aufmerksam machen das der Spielbetrieb der 1.Schachbundesliga durch die 1.Schachbundesliga und der Spielbetrieb der Oberligen und der darunter befindlichen Ligen in den Verbänden durch die Landesverbände geregelt wird, ich benötige daher die erbetenen Angaben nur zur Koordinierung des Systemprogrammes. Der Spielbetrieb der Frauen ist dadurch nicht betroffen, hierzu werden Sie noch benachrichtigt, sobald ich die Rückinformationen aus der 1.Schachbundesliga bzw. den Landesverbänden zu den Oberligen habe werde ich Sie diesbezüglich informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Kohlstädt

 

 

 

06.03.2020 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 7. Runde der Schachmannschaft in den Niederbayerischen Schachligen

Schachverein gewinnt mit Glück

In der 7. Runde der Niederbayernliga im Schach musste die Deggendorfer Zweite zur Zweiten des SK Landau/Dingolfing reisen. Die Mannschaft des Aufsteigers weist zwar noch keinen Punktgewinn auf und belegt aktuell den letzten Tabellenplatz, sie besteht aber überwiegend aus Jugendlichen mit einem hohen Potential. Entsprechend hart musste die Zweite kämpfen, um mit viel Glück und Routine noch die beiden Mannschaftspunkte zu sichern.

Durchaus vielversprechend konnte Steffen Baumüller, der für den erkrankten Bernd Bauer eingesprungen war, seinem Gegner, Fabian Reidl bereits bei beginnendem Mittelspiel im Damengambit eine Figur abnehmen, was diesen zur Aufgabe veranlasste. Hans Oberberger an Brett 8 kam mit der Sizilianischen Verteidigung zu einem sicheren Remis. Aber an den restlichen Brettern sah es düster aus, bis auf Brett 2, wo Andreas Krauß mit Skandinavisch eine druckvolle Stellung gegen den Altmeister Gottlieb Kutschera aufgebaut hatte. Gegen den königsindischen Angriff von Franz Schmidbauer an Brett 5 und Franz Haselbeck (Brett1 )zeigten sich die Nachwuchstalente Stöttner Moritz und Krystian Ofierzynski bestens vorbereitet, so dass beide ihre Partien zum Sieg führen konnten. Wenigstens Hans Mittermaier an Brett 6 konnte sich gegen Niklas Rohne in der Englischen Eröffnung erfolgreich verteidigen. Eigentlich zeichnete sich bereits die Niederlage der Deggendorfer ab, denn an den beiden verbliebenen Brettern, Brett 3, Rainer Tauber, und Brett 5, Dr, Johannes Grabmeier, standen die Deggendorfer gehörig unter Druck. Grabmeier konnte sich noch ins Remis retten und Tauber gar den Spieß noch umdrehen, so dass am Schluss doch noch ein etwas unverdienter 5 : 3 Sieg für die Donaustädter heraussprang.

Die dritte Mannschaft trat in der siebten Runde in der Bezirksliga Ost beim SC Vilshofen an.
Der Kampf begann gut für Deggendorf, denn an Brett 8 brachte ShivamYadav gegen Holger Pohl die Deggendorfer in Führung. Yadav nahm Pohl im Mittelspiel die Dame ab und gewann mit diesem Vorteil.
Die Führung baute an Brett 3 Daniel Holzer gegen Günter Mauritz aus. Mauritz schlug einen Bauern Holzers, der sich als vergiftet erwies, verlor infolgedessen eine Figur gegen zwei Bauern und die Partie.
Auf 3 – 0 erhöhte an Brett 1 Simon Staudinger gegen Andreas Göde. In einer ruhigen Positionspartie nutzte Staudinger das Läuferpaar, gewann mittels Grundreihenmatt- und Überlastungsmotiven einen Bauern und verwertete diesen Vorteil im Endspiel.
Den Anschlusstreffer für Vilshofen erzielte an Brett 4 der Ex-Deggendorfer Christian Stutzke, der gegen Stefan Kaufmann aus der Eröffnung heraus besser stand, Kaufmanns Rochade zu verhindern wusste und den in der Mitte verbliebenen König im Mattangriff zur Strecke brachte.
An Brett 7 trennten sich Egwin Schreiber und Michael Olejnik unentschieden. Schreiber eroberte zwar einen Bauern, dies war jedoch ein Doppelbauer, der im Springerendspiel nicht zu verwerten war. An Brett 2 geriet Alfons Hacker gegen Jürgen Wimmer unter Druck, musste schließlich in ein schlechtes Turmendspiel mit entferntem Freibauern für Wimmer abwickeln, was Wimmer mit guter Technik zum Sieg ausnutzte. Zwischenstand 3,5 – 2,5 für Deggendorf.
An den letzten beiden noch laufenden Brettern überschlugen sich die Ereignisse:
An Brett 5 duellierten sich Helmut Ertl und Gerhard Schönbuchner in einem ausgeglichenen Mittelspiel, ehe Ertl durch eine Fehlberechnung einen Bauern einstellte. Im anschließenden Bauernendspiel errichtete Ertl erst eine Festung, die jedoch geknackt wurde, wickelte aber in eine Konstellation Dame (Schönbuchner) gegen zwei verbundene Freibauern (Ertl) ab, die für Schönbuchner aufgrund von Pattmotiven nicht zu gewinnen war – Remis.
An Brett 6 lieferten sich Karl Hilmer und Erhard Pilz eine spannende Begegnung. Zunächst stand Hilmer besser und gewann einen Bauern. Durch eine Unachtsamkeit verlor er deren zwei und stand im Endspiel scheinbar auf Verlust. Pilz wickelte dann jedoch in eine Konstellation drei Bauern für Pilz gegen einen Läufer für Hilmer ab, was sich jedoch dann als unentschieden herausstellte und den 4,5 – 3,5 – Sieg für Deggendorf bedeutete.

Am kommenden Sonntag findet für die Deggendorfer in der letzten Runde der 2. Bundesliga Ost das Nachbarschaftsduell gegen Passau 1 statt. Noch sind die Deggendorfer Tabellenführer, aber mit einem Spiel mehr als der Verfolger 1836 München, der dem SV Deggendorf eine deutliche Niederlage beibringen konnte und deshalb für den Aufstieg in die Erste Bundesliga favorisiert ist.



 

 

 

 

02.03.2020 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 5. Runde der Schachmannschaft in der Niederbayerischen Bezirksliga Ost

Die dritte Mannschaft des SV Deggendorf holte in der Bezirksliga Ost bei den Schachmannschaftsmeisterschaften den zunächst ausgefallenen Wettkampf der Runde 5 beim ESV Pocking nach.
Als erste Paarung endete ereignislos die Partie an Brett 5 zwischen Hans Oberberger und Holger Paoli unentschieden.
Dann gingen die Gastgeber durch Uwe Franke gegen Alexander Lenhard in Führung. Lenhard büßte im Laufe des Mittelspiels zwei Figuren ein und wurde schließlich mattgesetzt.
Nach interessantem, aber stets ausgeglichenem Verlauf endete die Partie am Spitzenbrett zwischen Simon Staudinger und Fritz Arnold Remis.
An Brett 4 glich Stefan Kaufmann gegen Peter Sierian für Deggendorf aus. Sierian erlangte im Mittelspiel Vorteil, gewann einen Bauern, schuf zwei verbundene Freibauern am Damenflügel und schien auf der Siegerstraße. Doch durch eine Unachtsamkeit übersah er Kaufmanns Mattdrohung und verlor daher noch.
An Brett 8 endete die Partie zwischen YadavShivam und Georg Färber unentschieden. Erst stand Shivam besser, dann gewann Färber eine Qualität und schien seinerseits auf der Siegerstraße. Die verbliebenen Figuren Shivams wurden jedoch aktiv und erzwangen schließlich ein Dauerschach zur Punkteteilung.
Dann ging Deggendorf an Brett 3 durch Alfons Hacker gegen Waldemar Fink sogar in Führung. Hacker eroberte eine Qualität und viele Bauern und stand völlig auf Gewinn. Im Gefühl des sicheren Sieges stellte Hacker aber einen Turm ein, die verbliebenen sechs Mehrbauern reichten trotzdem gegen Finks Mehrläufer noch zum Gewinn, Deggendorf führte 3,5 – 2,5.
Doch an den letzten beiden Brettern gab es nichts mehr zu gewinnen.
Karl Hilmer an Brett 6 gegen Franz Huber stand während der Partie meist schlechter und musste schließlich in ein Endspiel abwickeln, in dem er den schlechten Läufer und Huber den guten Springer besaß, was Huber zum Gewinn und zum Ausgleich für Pocking nutzte.
Die Mannschaftsniederlage besiegelte das Schicksal an Brett 7zwischen Robert Haselbeck und Alois Baumgartner. Baumgartner stand durch die ganze Partie besser, verpasste einige frühere Gewinnchancen, wickelte aber letztlich in ein gewonnenes Bauernendspiel ab.
Endstand damit 4,5 – 3,5 für den ESV Pocking. Deggendorf findet sich damit an Platz 7 in der Tabelle wieder.

 

 

 

 

02.03.2020 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die Teilnahme am Niederbayerischen Mannschaftspokals.

Der SV Deggendorf war im Viertelfinale des niederbayerischen Mannschaftspokals zu Gast beim SC Rottal-Inn. Nominell lag aufgrund der Aufstellungen die Favoritenrolle klar bei den Gastgebern, doch es sollte sich ein interessanter Kampf ergeben.

Zunächst gingen die Gastgeber an Brett 4 durch Andreas Nöhbauer gegen Alexander Lenhard in Führung. Lenhard musste einen Turm in eine Fesselung stellen, verlor diesen und wurde schlussendlich mattgesetzt.

Eine spannende Partie spielte sich an Brett 2 zwischen FIDE-Meister Patrick Bensch und Simon Staudinger ab. Staudinger bekam im Mittelspiel die Initiative an die Hand und griff Bensch König an. Dies konnte Bensch nur durch Abwicklung in ein Turmendspiel mit Minusbauer verhindern, welches sich aber nicht als für Staudinger gewinnbar erwies.

Ebenfalls gehaltvoll gestaltete sich die Partie am Spitzenbrett zwischen Michael Bacholke und Josef Ager. Im Laufe des Mittelspiels gewann Bacholke eine Leichtfigur gegen zwei Bauern und stand dadurch besser. Doch dieser Vorteil ließ sich schwer verwerten und Ager erzwang am Ende durch eine Zugwiederholung das Remis.

Der Schlusspunkt gehörte wieder den Gastgebern an Brett 3 zwischen Klaus Schwarzmeier und Helmut Ertl. Schwarzmeier gewann im Mittelspiel zwei Bauern und verwertete diese im entstehenden Endspiel souverän zum Sieg und zum 3 – 1 – Endstand für den SC Rottal-Inn, wodurch Rottal im Halbfinale steht und Deggendorf ausgeschieden ist.

 

 

 

08.12.2019 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 5./6. Runde der Schachmannschaften in den Schachligen

Schachverein bleibt Tabellenführer

In der 5.und 6. Runde der 2.Bundesliga Ost konnte der Deggendorfer Schachverein seinen Platz an der Tabellenspitze erfolgreich verteidigen. Allerdings hatten die Niederbayern durch ihre Verspätung beim Gegner MSA Zugzwang München im Samstagspiel den Erfolg gefährdet. Sie setzten sich erst kurz vor Ablauf der Karenzzeit an die Bretter und erreichten trotz verkürzter Bedenkzeit noch ein 4 : 4 - Unentschieden gegen den Bundesligaabsteiger.

Zum Verlauf: An Brett 2 kam es zwischen den Großmeistern Stefan Kindermann und Alexander Delchev ziemlich schnell zu einem Remis, da sich beide in der gewählten Variante der Pirc- Verteidigung bestens auskannten. Am 5. Brett tauschten die beiden Großmeister Dusan Popovic und Stefan Bromberger eifrig Figuren ab, bis die Partie zu einem ausgeglichenen Endspiel verflachte und damit ebenfalls remis endete. Dann übernahmen die Münchener die Führung, denn GM Boban Bogosavlevic fand in seiner Reti-Eröffnung keinen überzeugenden Plan, verlor einen Bauern und war im Endspiel gegen GM Gerald Hertneck chancenlos. Der Ausgleich erfolgte prompt. In einer unübersichtlichen Partie hatte sich Falk Hoffmeyers Dame in der schwarzen Stellung verirrt, was Novak Cabarcapa meisterlich zum Sieg ausnutzte. An Brett 8 kämpfte Ludwig Bielmeier zum wiederholten Mal gegen einen um 300 Wertungspunkte stärkeren Internationalen Meister. Er wählte mit Schwarz einen sehr soliden altindischen Aufbau, kam aber dann durch eine Unachtsamkeit ins Hintertreffen. An Brett 1 erwies sich GM Nikola Sedlak wieder einmal als Experte des Londoner Systems, einer Damebauerneröffnung. Er hat darüber bereits ein Buch veröffentlicht. Seine etwas bequemere Stellung nutzte er zu einem Königsangriff. In beiderseitiger Zeitnot und großen taktischen Verwicklungen behielt er die Übersicht und konnte einen brillanten Sieg gegen Großmeister Leon Mons buchen. Am 7.Brett stand Petar Krstic besser und konnte seinen Vorteil festhalten. Ein weit vorgerückter Bauer auf der c-Linie brachte die Entscheidung. Er rettete mit seinem Sieg einen Mannschaftspunkt für den Schachverein.

Am Sonntag stand die Paarung FC Bayern München 2 gegen SV Deggendorf auf dem Spielplan. An Brett 1 geriet Nikola Sedlak mit den schwarzen Steinen gegen Alexander Belezky in einem Königsfianchetto nie in Gefahr, ebenso wenig wie Alexander Delchev gegen Grafl Florian. Beide Spiele endeten unspektakulär mit remis. In einem Damebauernspiel konnte Boban Bogosavljevic mit den schwarzen Steinen unübersichtliche Verwicklungen schaffen, denen sein Gegner, der Internationale Meister Felix Graf letztlich zum Opfer fiel. In einer königsindischen Partie wickelte GM Dusan Popovic gegen Martin Klebel nach einem Bauerngewinn in ein vorteilhaftes Turmendspiel ab und ließ dem Weißen keine Chance mehr. Petar Krstic erreichte gegen Thomas Rodewis in einem slawischen Damengambit rasch den Remishafen. In einem Damebauernspiel opferte Novak Cabarcapa bereits im frühen Partiestadium eine Figur und baute einen solchen Druck auf, dass sein Gegner, der IM Thomas Reich, zu keinem Gegenspiel mehr kam.
An Brett 8 hatte Bielmeier Ludwig es wieder einmal mit einem nominell deutlich stärkeren Gegner zu tun. In seiner bevorzugten Reti-Eröffnung konnte er aber im Mittelspiel auf die Grundreihe des Gegners eindringen und diesen mittels Dauerschach zum Remis nötigen. Beim Stand von 5 : 2 für die Deggendorfer hatte das Remis von GM Dalibor Stojanovic nur noch kosmetische Bedeutung. Endstand: 5,5 : 2,5 für Den SV.

Deggendorfs Zweite war beim Tabellenführer der Niederbayernliga, dem SC Ortenburg, zu Gast. Durch mehrere Ausfälle geschwächt, konnte der SV nur mit 7 Spielern antreten und war damit von Anfang an mit einem Punkt im Rückstand. Als Erster musste Prof. Dr. Johannes Grabmeier, der die zweischneidige Benoni-Verteidigung gegen Alexander Stadler gewählt hatte, die Segel an Brett 4 streichen. Michael Bacholke, an Brett 3 spielend, konnte seinen Aufbau gegen die französische Verteidigung Hans Peter Thanners nicht weiter verstärken und einigte sich auf Remis. Dann folgte Andreas Krauß mit einem weiteren Remis an Brett 1 gegen Daniel Thanner. An Brett 2 stand Rainer Tauber in der modernen Verteidigung von Anfang an unter Druck, geriet in eine Verluststellung und musste gegen Martin Ganic aufgeben. Trotz der komfortablen Führung der Ortenburger war der Kampf noch nicht verloren, denn Mittermaier Hans hatte sich gegen den Ex-Deggendorfer Willi Haimerl in der sizilianischen Verteidigung eine stabile Stellung erspielt, in der er einen weißen Bauern um den anderen kassierte, sodass der Gegner aufgab. An Brett 8 versäumte Daniel Holzer ein Abzugsschach, das ihm den sofortigen Gewinn ermöglicht hätte und verlor noch. Auch Mannschaftsführer Franz Schmidbauer konnte an Brett 5 gegen Dario Jukic aus einem vorteilhaften Mittelspiel kein Kapital schlagen und geriet nach mehreren schwächeren Zügen auf die Verliererstraße. Der Tabellenführer SC Ortenburg siegte daher standesgemäß mit 6 : 2. Der SV nimmt mit einem ausgeglichenen 4 . 4 Punktekonto einen Mittelplatz in der Tabelle ein.

Die dritte Mannschaft empfing zu Hause in der vierten Runde der Bezirksliga Ost die Spielgemeinschaft DJK-SF Haselbach/SC CastraBatava Passau I.

Den ersten Punkt abgeben musste am Spitzenbrett Simon Staudinger gegen Michael Fuchs. Staudinger lief in Fuchs Eröffnungsvorbereitung und kam demgemäß schlechter aus der Eröffnung. Fuchs gewann erst einen Bauern und dann die Partie im Mattangriff.
Den Ausgleich schaffte an Brett 8 YadavShivam gegen Lothar Ederer. Shivam gewann im Turmendspiel mit seiner Bauernmehrheit.
Die erneute Führung für die Gäste besorgte an Brett 3 Mirjana Fuchs gegen Alexander Lenhard. Fuchs eroberte im Laufe des Mittelspiels entscheidend Material und verwertete dies zum vollen Punkt.

Die Partie an Brett 4 zwischen Alfons Hacker und Robert Drasch wurde remis, nachdem Hacker im Mittelspiel einen Bauerngewinn ausgelassen hatte.
An Brett 7 unterlag Robert Haselbeck gegen Rupert Eder. Eder gewann im Mittelspiel zwei Figuren, die Haselbeck nicht wiedersah und daher auch Eder den Punkt überlassen musste.

Damit stand es 3,5 – 1, 5 für Haselbach und die erste Saisonniederlage für Deggendorf war besiegelt, denn an den übrigen Brettern sprang nicht mehr als Remis heraus. Steffen Baumüller an Brett 2 musste sich ebenso mit Remis gegen Florian Fuchs begnügen, wie an Brett 6 Karl Hilmer gegen Franz Scholler. Auch Stefan Kaufmann an Brett 5 kam gegen Wolfgang Neukirchinger trotz Mehrbauer nicht über die Punkteteilung hinaus, sodass am Ende des Tages eine 3 – 5 – Niederlage stand.


 

 

 

24.11.2019 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 3./4. Runde der Schachmannschaften in den Schachligen

Schachverein stürmt an die Tabellenspitze

Auf ein erfolgreiches Wochenende kann der Schachverein Deggendorf zurückblicken. Vorstand Hans Oberberger hatte mit seinen Helfern die Doppelrunde der 2.Bundesliga Ost im Saal des Kolpinghauses mustergültig vorbereitet. Angereist waren die Schachteams des Erfurter Schachklubs, der Nickelhütte Aue und des Schachklubs Passau.
Insgesamt kämpften 32 Spieler um den Erfolg ihrer Mannschaften.
Darunter: 29 Schach-Titelträger - 14 Großmeister und 8 Internationale- und 7 Fide-Meister.

2-Bundesliga Ost R3 in Deggendorf (24.11.2019)

In der ersten Begegnung am Samstag zwischen dem SV Deggendorf und dem Erfurter SK kam es an Brett 1 aus der nimzoindischen Eröffnung heraus zu einem schnellen Remis zwischen den Großmeistern Nikola Sedlak und Evgeny Romanov.
Am 5. Brett wählte GM Dusan Popovic mit den schwarzen Steinen gegen GM Petr Haba eine riskante, mit Bauernopfer verbundene Variante der königsindischen Verteidigung, die nach gefährlichen Verwicklungen ebenfalls zum Remis führte. Danach ging der SV durch IM Novak Cabarcapa mit seinem starken Angriff gegen Moritz Weishäutels sizilianische Verteidigung in Führung.

Die Partie zum Nachspielen: BL2Ost-R3-Brett6: Carbacapa-Weishäutel

Spannung am Brett: 2.Bundesliga Ost Deggendorf 23-11-2019 Spannung bei Spieler und Zuschauer!

Petar Krstic, der bereits seit über 11 Jahren für Deggendorf spielt (damals noch Schüler, heute Rechtsanwalt) steuerte an Brett 7 ein weiteres Remis bei.
GM Dalibor Stojanovic traf an Brett 4 auf den ehemaligen deutschen Meister GM Peter Enders und kam in der von Enders gewählten französischen Verteidigung zu einem starken Angriff mit drohendem Matt oder Damenverlust, was Enders zur Aufgabe veranlasste.
Die Partie zum Nachspielen: BL2Ost-R3-Brett4_Stojanovic-Enders

 

An Brett 8 gestaltete Hubert Firlbeck sein Debüt in der 2. Bundesliga erfolgreich. Er spielte gegen den um 300 Wertungspunkte stärkeren Internationalen Meister Peter Vökler, ließ kein Gegenspiel zu, und sicherte mit seinem Remis zum 4 : 2 schon mal einen Mannschaftspunkt.
Die Partie zum Nachspielen: BL2Ost-R3-Brett8_Firlbeck-Vökler

Den Mannschaftssieg stellte dann GM Alexander Delchev sicher, der in der spanischen Abtauschvariante den Druck nicht weiter verstärken konnte und daher ins Remis einwilligte. Am 3.Brett hatte GM Boban Bogosavljevic im Katalanischen Damengambit einen Turm gegen Leichtfigur und mehrere Bauern gegeben. Im fortgeschrittenen Endspiel stellte sich aber heraus, dass der Turm gegen die vereinzelten Bauern wirkungsvoller kämpfte und er so GM Jan Votava den ganzen Punkt überlassen musste. Endstand: 4,5 : 3,5 für den SV. Der Vergleich SK Passau gegen Nickelhütte Aue endete 4 : 4.

Am Sonntag stand die Paarungen Nickelhütte Aue gegen SV Deggendorf
und Erfurter SK gegen SK Passau auf dem Spielplan.

An Brett 1 einigten sich GM Nikola Sedlak und GM Viktor Erdos in einem Damebauernspiel auf Remis.
Auch das Spiel Dalibor Stojanovic gegen Roman Slobodjan am 4.Brett, einer Italienischen Eröffnung, kam es zum baldigen Remis.
An Brett 7 konnte keiner der Kontrahenten Petar Krstic und Sebastian Eichner in der Russischen Eröffnung einen entscheidenden Vorteil für sich erringen und somit endete auch diese Partie remis.
Dann konnte endlich GM Boban Bogosavljevic mit der Trompovskyeröffnung gegen GM Viesturs Meijers nach drei Niederlagen in Folge einen Sieg an Brett 3 für den SV erringen.  
Diese Partie zum Nachspielen: BL2Ost-R4-Brett3_Bogosavljevic-Meijers

Unmittelbar darauf fuhr GM Dusan Popovic mit dem Londoner System, einer Damebauereröffnung , den nächsten vollen Punkt gegen die einzige Dame, die ukrainische Internationale Meisterin Inna Gaponenko ein.
Die Partie zum Nachspielen: BL2Ost-R4-Brett5_Popovic-Gaponenko

Beim Stand von 3,5 : 1,5 sah es allerdings gar nicht gut für den SV aus, denn in den restlichen drei Partien standen die Deggendorfer massiv unter Druck, Qualitätsverlust bzw. Minusbauern kennzeichneten alle drei restlichen Partien. Im Bestreben, einen Freibauern am Damenflügel zu bilden, hatte Hubert Firlbeck die Qualität geopfert, was sich aber als nicht ausreichend erwies.
Die Partie zum Nachspielen: BL2Ost-R4-Brett8_Spiess-Firlbeck

Auch Novak Cabarcapa lief in einem schwierigen Turmendspiel seinem fehlenden Bauern hinterher und konnte gerade noch remis halten.
Die Partie zum Nachspielen:  BL2Ost-R4-Brett6_Londyn-Cabarcapa

An Brett 2 spielte Alexander Delchev wiederum die längste Partie des Tages. Sein Gegner GM Gergely Antal setzte ihn im Zweispringerspiel gehörig unter Druck, so dass zeitweise die Partie wegen zwei fehlender Bauern schon als verloren betrachtet wurde.
Durch geschicktes Spiel konnte Delchev aber seinen Springer gegen den letzten Freibauern opfern und der Gegner hatte zwar einen Springer, aber kein Mattmaterial mehr.
Die Partie zum Nachspielen: BL2Ost-R4-Brett2_Antal-Delchev

Damit hatte der SV mit 4,5 : 3,5 am Ende doch noch die Nase vorne und steht jetzt mit 8 : 0 Punkten an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga Ost.

Deggendorfs Zweite hatte den Regionalligaabsteiger SC Grafenau zu Gast. Michael Bacholke, an Brett 5 mit den schwarzen Steinen spielend, konnte in seiner bevorzugten Philidorverteidigung bald Ausgleich und ein Remis erreichen. Bernd Bauer (Brett 7) setzte sich am Damenflügel mit den Bauern durch und brachte den SV in Führung. Diese ging umgehend verloren, denn Franz Haselbeck (Brett2) verlor im königsindischen Angriff einen Bauern, was dem Grafenauer zum Sieg reichte. Die Führung stellte umgehend Johann Mittermaier am 8. Brett wieder her, der in einer Italienischen Partie seinen Gegner von Anfang an unter Druck setzte. Rainer Tauber konnte an Brett 4 den sizilianischen Aufbau seines Gegners widerlegen und die Führung weiter ausbauen. An den beiden verbliebenen Brettern, Brett 1, Ludwig Bielmeier und Brett 6, Prof. Dr. Johannes Grabmeier, schaute es weniger gut aus. Bielmeier hatte durch ungenaues Spiel in seiner bevorzugten Caro-Kann-Eröffnung bereits im Eröffnungsstadium einen Bauern verloren und musste mit aktivem Spiel ums Remis kämpfen, was ihm letztlich gelang. Nun hing der Sieg von Grabmeier ab. Dieser hatte bereits in der Eröffnung die Qualität verloren, konnte aber, begünstigt durch die passive Spielweise seines Partners, erst einen, dann noch eine zweiten Freibauern bilden, was letztlich zum Partiegewinn und zum 5 : 3 - Sieg der Deggendorfer reichte.

Die 3.Mannschaft des SV war in dieser Runde spielfrei, ist aber trotzdem noch punktgleich mit dem Tabellenführer Schaibing.



 

 

 

10.11..2019 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 2. Runde der Schachmannschaften in den Schachligen

Schachverein Deggendorf gewinnt gegen Landshut

Nach der sehr unglücklichen knappen Niederlage in der 1. Runde gegen Rotttal 2 konnte die 2. Mannschaft des Schachvereins Deggendorf einen souveränen 6:2 Auswärtssieg bei der 1. Mannschaft des SC Landshut erringen.
Prof. Dr. Johannes Grabmeier an Brett 6 spielte in der Eröffnung ungenau, verlor einen Bauern und musste um das Remis kämpfen. Das gelang insofern, dass der Gegner Wolfgang Latzel nach einer Unachtsamkeit die Partie eigentlich verloren hätte und dann - nachdem das gewinnbringende Abspiel auch von Grabmeier nicht gesehen wurde- , Remis anbot, das angenommen wurde.
Hubert Firlbeck an Brett 1 war die ganze Partie über am Drücker, dominierte in der e-Linie, nur mit Hilfe des Königs als Verteidigungsfigur konnte Paul Westenthanner dagegen halten, verfing sich aber dann in einem Mattnetz. Den nächsten vollen Punkt steuerte Hans Mittermaier mit den schwarzen Steinen an Brett 8 bei. Am Damenflügel sicherte er sich einen, dann zwei Freibauern, die dann trotz Qualität weniger den Sieg sicherstellten. Bernd Bauer an Brett 7 nahm seinem Gegner Ortwin Bock frühzeitig einen Bauern ab, hatte ein gutes Spiel, gab dann einen Turm gegen zwei Leichtfiguren und sicherte sich nach der Abwehr einer Gegenattacke den vollen Punkt.
Es stand 3,5 : 0,5 für Deggendorf. Michael Bacholke an Brett 5 stellte mit einem Remis - obgleich sein Gegner Andreas Strangmüller in höchster Zeitnot war - sicher, dass die Mannschaft mit 4:1 schon mal wenigstens ein Unentschieden erreicht hatte. Die restlichen Partien mussten die Entscheidung bringen - und das war zunächst alles andere als klar. Franz Haselbeck an Brett 2 musste schon früh seinem Kontrahenten Johannes Oberpriller einen vorgerückten Freibauern
zugestehen, den er mit seinen Leichtfiguren nicht angreifen konnte. Dennoch gelang es ihm durch geschicktes Figurenspiel die Oberhand zu gewinnen und am Ende mit einer zweizügigen Kombination seinen Gegner matt zu setzen. Danach nahm auch der Gegner von Rainer Tauber an Brett 4 das Remisangebot schließlich an. Joachim Siebert hatte lange Strecken das bessere Spiel, da Tauber mit den schwarzen Steinen einen schlechten Läufer hatte und die offene c-Linie, die zunächst im Besitz von Weiß war, nicht verwertet werden konnte. Bei Stande von 5,5 : 1,5 hatte sich das lange Zeit unklare Spiel an Brett 3 von Andreas Krauß gegen Horst Schmaus mit je einem Läufer- und einem Turmpaar zu einer Gewinnstellung für Krauß entwickelt. Um den Kampf zu beenden, gab man die Partie dennoch Remis. Ein vielsprechender Erfolg der 2. Mannschaft in der Niederbayernliga, mit der Hoffnung, sich im bevorstehenden Spiel gegen den Regionalligaabsteiger Grafenau weiter in der Tabelle nach vorne schieben zu können.

Die dritte Mannschaft spielte in der zweiten Runde der Bezirksliga Ost in Viechtach gegen den SC Bayerwald Regen Zwiesel II.

Rasch und unspektakulär endete an Brett 3 als erstes die Partie zwischen Alexander Lenhard und Rudolf Weber mit Remis.
Das Gleiche geschah kurz darauf am Spitzenbrett zwischen Simon Staudinger und Matthias Kronschnabl.

Die Führung für Deggendorf erzielte an Brett 8 Yadav Shivam gegen Ludwig Haydn, der gegen Haydns König einen Mattangriff startete, den er erfolgreich zu Ende brachte.
An Brett 5 erhöhte Stefan Kaufmann gegen Tobias Wudi die Führung. Kaufmann gewann im Mittelspiel einen Bauern, wickelte in ein Endspiel ab, in dem er einen zweiten Bauern gewann, wonach Wudi zum 3 – 1 für Deggendorf aufgab.
Den Anschlusstreffer für Regen erzielte an Brett 6 Volker Glatz gegen Karl Hilmer, weil Hilmer in besserer Stellung die Zeit überschritt und deswegen verlor.
Den alten Abstand stellte an Brett 4 Alfons Hacker gegen Maximilian Hannes wieder her.
Hacker erlangte das bessere Spiel und gewann einen Bauern, bildete einen Freibauern, lähmte infolgedessen die gegnerischen Figuren und wickelte in ein gewonnenes Damenendspiel ab.
Nochmals verkürzen für die Gastgeber konnte an Brett 7 Robin Fernandez-Medina gegen Robert Haselbeck. Der Bayerwaldler nahm Haselbeck eine Figur ab und verwertete diese zum Sieg.
Den Schlusspunkt für Deggendorf zum 5 – 3 – Endstand setzte an Brett 2 Steffen Baumüller gegen David Rösch. Nach einem fehlerhaften Tausch Röschs verblieb Baumüller mit dem besseren Springer gegen den schlechteren Läufer Röschs und nutzte dies zum Bauerngewinn aus, was ihm ein gewonnenes Endspiel bescherte.

Durch den Sieg ziert die Mannschaft die Tabellenspitze, hat in Runde 3 spielfrei und kann daher bei der Doppelrunde der 2. Bundesliga am Wochenende des 23./24. November den Mannschaften Nickelhütte Aue, Schachklub Erfurt, Schachklub Passau und Schachverein Deggendorf zuschauen . Deggendorf 2 spielt gegen Grafenau. Interessierte können im Saal des Kolpinghauses einigen Großmeistern zuschauen.





 

 

 

 

 

 

24.10..2019 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 1. Runde der Schachmannschaften in den Schachligen

Schachverein Deggendorf startet erfolgreich in der 2.Bundesliga

Das war ein Auftakt nach Maß für den Aufsteiger in das Abenteuer 2. Bundesliga

Am 1. Doppelspieltag konnte sowohl Nürnberg mit 4.5:3.5 als auch Bad Mergentheim mit 5:3 bezwungen werden. Deggendorf steht damit etwas überraschend mit 4 Punkten auf Platz 2 der Tabelle.

Novak CabarkapaErfolgreichster Spieler war dabei Deggendorfs Jüngster an Brett 6, der 23-jährige Novak Cabarkapa, der beide Partien gewinnen konnte. Ein weit vorgerückter Bauer entschied hierbei jeweils zugunsten der Deggendorfer. Am Sonntag musste sich damit auch der russische Großmeister Ivanov dem jungen Jura-Studenten geschlagen geben.

zum Nachspielen: Kirchner-Cabarkapa

Auch den Deggendorfer Großmeistern Sedlak (Brett 1), Delchev (Bett 2), Stojanovic (Brett 4) und Popovic (Brett 5) gelang ein Sieg mit den weissen Steinen, während sie ihre Schwarzpartien remis gestalten konnten. Lediglich Boban Bogosavljevic an Brett 3 zeigte sich noch etwas außer Form und verlor seine beiden Partien.

zum Nachspielen: Sedlak-Maximov

Dem Lokalmatador Ludwig Bielmeier an Brett 8 gelang am Sonntag auch ein schönes Remis durch Dauerschach, nachdem er am Vortag noch unglücklich verloren hatte.

Mit frischem Selbstvertrauen geht es nun für den Aufsteiger in die Heim-Doppelrunde am 23. und 24.11. Gegner sind hierbei mit Erfurt und Aue zwei ehrgeizige Ex-Bundesligisten. Aue ist zudem auch der aktuelle Tabellenführer. Mal sehen, ob die Denksportler aus Deggendorf auch dieses mal überraschen können. Ebenfalls zu Gast im Stadthotel in Deggendorf ist auch das Team aus Passau; zusammen mit den Deggendorfern die momentan spielstärksten Schach-Mannschaften aus Niederbayern

Nicht so gut machte es die Zweite Mannschaft in der Niederbayernliga. Obwohl die Gäste aus dem Rotttal wegen eines überraschenden Todesfalls mit einem Spieler weniger angereist waren und die Deggendorfer durchaus eine starke Mannschaft vorweisen konnten, glückte dem Team an diesem Tag nur wenig.

Zwar ging man am 3. Brett kampflos mit 1-0 in Führung, danach lief aber nichts mehr zusammen. An Brett 2 (Haselbeck) und Brett 5 (Bauer) gingen die Partien durch taktische Fehleinschätzungen verloren. An Brett 5 (Bacholke), Brett 7 (Mittermaier)und Brett 8 (Oberberger) erreichten die Deggendorfer trotz Materialnachteil gerade noch jeweils ein Unentschieden. Und an Brett 1 (Firlbeck) sowie Brett 4 (Tauber) konnten keine Vorteile erzielt werden und so endeten diese Partien ebenfalls remis. Somit mussten die Deggendorfer eine knappe aber verdiente Niederlage gegen den SC Rottal 2 auf dem Spielbericht quittieren

Die dritte Mannschaft spielte zum Auftakt in der Bezirksliga Ost gegen die Zweitvertretung des SC Ortenburg.

Die erste Entscheidung der neuen Saison fiel an Brett 3 zwischen Alexander Lenhard und Rupert Neulinger-Jagode zugunsten des Ortenburgers, der in einer einseitigen Partie nach misslungener Eröffnung Lenhards denselben vom Brett fegte.
Den Ausgleich erzielte an Brett 4 Alfons Hacker gegen Manuel Schneider, der Schneider mit einem Mehrbauern den Punkt abnahm.
Die Führung für Deggendorf besorgte an Brett 7 Robert Haselbeck gegen Sebastian Schinkinger. Im Mittelspiel kam Haselbeck mit den in der Stellung liegenden Taktiken besser zurecht als sein Gegner und gewann.
An Brett 6 gab es zwischen Egwin Schreiber und Karl-Heinz Mösche das einzige Remis des Wettkampfes, wobei Schreiber seine etwas schlechtere Stellung erfolgreich verteidigte.
Die Führung baute an Brett 5 Daniel Holzer gegen Erich Auer aus. Holzer gewann bereits in der Eröffnung eine Figur und verwertete diese souverän zum Sieg.
An Brett 8 erzielte für Ortenburg Jürgen Wittig gegen YadavShivam den Anschlusstreffer, inder er Shivam für einen Turm die Dame abnahm und diesen Materialvorteil zum vollen Punkt verwertete.
An Brett 2 stellte Steffen Baumüller den Mannschaftssieg mit einem Weißsieg gegen den ehemaligen Deggendorfer Alois Thurnbauer sicher. In einer langen Partie setzte Baumüller Thurnbauer unter Druck und schließlich gelang es ihm, den gegnerischen Turm einzusperren und einzufangen, was den Sieg brachte.
Den Schlusspunkt setzte am Spitzenbrett Simon Staudinger gegen Rüdiger Bartsch mit einem etwas sehr glücklichen Sieg. Staudinger misshandelte die Eröffnung und stand danach total auf Verlust, Bartsch fand erst die Gewinnzüge nicht und überzog dann im Gewinnstreben die remisliche Stellung noch zum Verlust. Dadurch lautet der Endstand 5,5 – 2,5 für Deggendorf.

 

 

 

 

24.03..2019 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 8. Runde der Schachmannschaften in den Schachligen

Schachverein weiterhin Tabellenführer

Nachdem der Aufstieg in die 2. Bundesliga bereits gesichert wurde, ließen es die Schachspieler der Deggendorfer Ersten in der 8. Runde etwas ruhiger angehen.

Gegner war diesmal der Schachklub München-Südost - eine Mischung von starken, erfahrenen Spielern inklusive 2 Großmeistern und jungen, aufstrebenden Talenten. Der Wettkampf endete 4:4 - ein insgesamt leistungsgerechtes Unentschieden.

Beide Großmeisterduelle an Brett 1 und 3 endeten remis - kein schlechtes Ergebnis für die Deggendorfer Großmeister Nikola Sedlak gegen Dragan Kosic und Dusan Popovic gegen Vladimir Kostic, die an diesen Brettern die schwarzen Steine führten. An Brett 2 und 4 konnten Alexander Delchev gegen Thomas Höfelsauer und Novak Caparcapa gegen Simon Leeb dafür den Vorteil der weißen Steine voll nutzen. Beide Spieler sind nun mit 7.5 aus 8 Runden die Topscorer der Oberliga.

An Brett 6 und 8 konnten die Deggendorfer Andreas Krauß gegen den mit über 200 Elopunkten deutlich höher gewerteten Benedikt Huber und Ersatzmann Günter Dörfler gegen Leonardo Costa ihre Partien recht sicher gestalten und jeweils ein Remis erreichen, während Petar Krstic und Ludwig Bielmeier an Brett 5 und 7 Niederlagen quittieren mussten.

Nach dem ersten Punktverlust in dieser Saison benötigen die Deggendorfer nun noch einen Mannschaftspunkt, um sich den Titel „bayerischer Mannschaftsmeister“ zu sichern. Dabei ist ihnen allerdings Bayern München 2 dicht auf den Fersen, bei einer Niederlage gegen den Tabellendritten Erlangen würde man dieses Ziel allerdings verfehlen.

Die Zweite des SV musste beim Nachbarn, Schachclub Vilshofen, antreten.
Obwohl der Abstieg der Vilshofener schon feststand, gingen die Deggendorfer kein Risiko ein und reisten mit einer starken Mannschaft an. Dabei lieferte an Brett 1 die internationale Frauengroßmeisterin Emilia Djingerova ein erfolgreiches Debüt für den SV an Brett 1 gegen Andreas Göde, der es ihr in der Reti-Eröffnung gar nicht leicht machte. Die Partie endete remis. Den ersten Sieg landete an Brett 8 Simon Staudinger gegen Holger Pohl, der dem drohenden Matt keine Beachtung schenkte und stattdessen auf Bauernraub ging. An Brett 4 war Rainer Tauber mit seiner bevorzugten Französischen Verteidigung gegen Günter Mauritz erfolgreich. Als mehrfacher Bauernverlust drohte, gab der Vilshofener auf. Anschließend konnte Hans Mittermaier aufgrund seiner überlegenen Stellung Michael Olejnik zur Aufgabe veranlassen. An Brett 3 hatte Bernd Bauer so vielfältige Drohungen gegen Gert Schönbuchner aufgebaut, die dieser nicht mehr abwehren konnte. An Brett 6 musste sich Franz Schmidbauer der Angriffe von Erhard Pilz erwehren, bis dieser zu einem unkorrektem Qualitätsopfer griff und dann sehr schnell dem Materialnachteil Tribut zollen musste.

An Brett 2 überzog Franz Haselbeck gegen Jürgen Wimmer das remisträchtige Endspiel, lehnte das Remisangebot seines Gegners ab und verlor zum Schluss noch.

Der 2,5 : 5,5 – Sieg der Deggendorfer brachte diesen den 4. Platz in der Tabelle und den sicheren Ligaerhalt bereits vor der letzte Runde gegen Rotttal 2, die man daher ganz entspannt angehen kann.

Deggendorf 2 - Vilshofen 2019

Bild: li. Emilia Djingerova, dahinter Franz Haselbeck, re. Andreas Göde

 

 

 

 

 

10.03..2019 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 7. Runde der Schachmannschaften in den Schachligen

Schachverein klopft an das Tor zur 2.Bundesliga

Deggendorf sichert sich vorzeitig Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Nach  einer souveränen Vorstellung beim Oberligakampf gegen Bavaria Regensburg
gewann der Schachverein Deggendorf mit 5.5 : 2.5 auch sein 7. Saisonspiel und
ist somit in den noch ausstehenden beiden Runden nicht mehr von den Aufstiegsrängen zu verdrängen.
Bereits nach einer Stunde Spielzeit führten die Donaustädter mit 1:0. Nikola Sedlak am Spitzenbrett gewann seine Partie kampflos.
Dusan Popovic an Brett 3  hatte es mit dem nominell stärksten Regensburger Georg Kilgus zu tun, aus diesem Grund wurde hier sehr schnell ein Remis vereinbart.
An Brett 4 zeigte sich der Deggendorfer Novak Caparcapa bestens aufgelegt. Mit den schwarzen Steinen brachte er seinen Gegner bereits mit seinem 1. Zug aus sämtlichen Vorbereitungen. Bei den anschließenden Verwicklungen konnte er seine taktische Stärke dann voll ausspielen.
Auch an Brett 2 konnte Alexander Delchev überzeugen. Gegen die erst 16 - jährige Regensburger Nachwuchshoffnung Jana Schneider konnte er einige kleinere Fehler seiner Gegnerin im Endspiel ausnutzen und so einen weiteren Sieg einzufahren.
Novak Caparcapa und Alexander Delchev sind nun mit 6.5 aus 7 die „Topscorer“ der Oberliga.
Aufsteigende Form zeigte auch Petar Krstic an Brett 5, der dieses mal die Schwächen im Aufbau seines Gegners Cedric Oberhofer geschickt ausnutzte und so ebenfalls einen  vollen Punkt beisteuern konnte.
So war es zu verschmerzen, dass Lyuboslav Katov gegen Lars Goldbeck und Andreas Krauß gegen Gabler Eric an Brett 6 und 7 ihre Chancen nicht nutzen konnten - diese beiden Partien endeten folglich mit einem Remis.
Lediglich Ludwig Bielmeier an Brett 8 musste in einer komplexen Partie gegen Georg Dechant eine Niederlage quittieren.

In der nächsten Runde am 24.03. tritt der SK München Südost in Deggendorf an.
Spiellokal ist das Stadthotel Kolpinghaus ab 10.00 Uhr. Zuschauer sind durchaus erwünscht.

In der Niederbayernliga empfing die Zweite des SV den Nachbarschachclub und gleichzeitigen Tabellennachbarn aus Straubing.. Durch einen klaren Sieg zuletzt gegen Geiselhöring hatten sich die Deggendorfer aus der Gefahrenzone der Abstiegsplatze entfernt.

An Brett 2 kam es in einer sizilianischen Verteidigung zwischen Bernd Bauer und Walter Huwa zu einem schnellen Friedensschluss. Auch Dr. Johannes Grabmeier an Brett 5 erreichte mit der Benoni-Verteidigung eine sichere Stellung, die aber weitere Angriffsmöglichkeiten ausschloss. An Brett 3 wickelten die Kontrahenten Rainer Tauber und Wolfgang Ströher nach englischer Eröffnung in eine Zugwiederholung ab.

Michael Bacholke ließ sich nach dem Mittelspiel auf ein optisch vielversprechendes Bauernendspiel ein. Im weiteren Verlauf erwies sich das aber als Fehleinschätzung, was in der Folge zum Partieverlust führte.

 An Brett 7 konnte Hans Mittermaier gegen Ludwig Leibl seine Mehrfigur im geschlossenen Sizilianer nicht gewinnbringend zur Geltung bringen, sodass auch diese Partie remis endete.

Gleichzeitig gelang es Helmut Ertl am 8. Brett seinen Figurenvorteil gegen Hans Peter Gerl zum Sieg zu verwerten.

Beim Stand von 3 : 3 liefen noch zwei Partien. An Brett 1 zwischen Franz Haselbeck und David Swierzy waren beide Könige stets in Gefahr, sich in einem Mattnetz zu verfangen, bis der Deggendorfer den entscheidenden Zug zum Sieg setzen konnte.
Bei diesem Stand riskierte Franz Schmidbauer, der an Brett 6 lange durch feindliche Freibauern unter Druck gesetzt wurde, nichts mehr, als er endlich zum entscheidenden Konter ansetzen konnte und Grimm Stefan ein Remisangebot vorschlug, das dieser annehmen musste.
Endstand 4,5 : 3,5 für den SV. Damit belegen die Deggendorfer 2 Runden vor Schluss einen mittleren Tabellenplatz. In der Niederbayernliga.

Die dritte Mannschaft empfing in der siebten und letzten Runde der Bezirksliga Ost zu Hause den SC Sonnen I.
Die Begegnung startete mit einer Punkteteilung an Brett 4 zwischen Daniel Holzer und Dieter Angerer nach ausgeglichenem Kampf.
Den ersten Tagessieg für Deggendorf erzielte Robert Haselbeck an Brett 8 gegen Rudolf Raab. Haselbeck gewann im Mittelspiel eine Figur und siegte anschließend im Mattangriff.

 An Brett 7 trennten sich Egwin Schreiber und Josef Auer sen. nach einer ereignislosen Partie Remis.
Ebenfalls remis nach längerem Kampf endete die Partie an Brett 6 zwischen Karl Hilmer und Hubert Scherrer. Scherrer versuchte gegen Hilmers Stellung einen Mattangriff zu inszenieren, was jedoch Hilmer abwehrte.
Den nächsten Sieg für Deggendorf erzielte an Brett 5 Stefan Kaufmann gegen Alexander Kasberger. Kaufmann gewann einen Bauern und verwertete diesen zum Partiegewinn.

Damit stand es 3, 5 – 1,5 für Deggendorf. Doch in den restlichen Partien sollte es nichts mehr zu erben geben.
An Brett 2 lieferten sich Alfons Hacker und Lukas Angerer eine heiße Partie, in welcher zunächst Hacker Angerers König angriff. Diese Attacke wehrte Angerer ab und startete seinerseits einen Mattangriff, der erfolgreich war. Am Spitzenbrett zwischen Simon Staudinger und Michael Angerer gab es eine positionelle Partie zu sehen, in welcher Staudinger zunächst zumindest optisch besser zu stehen schien. Doch er verlor nach und nach den Faden und musste schließlich ein schwieriges Endspiel verteidigen, das ihm jedoch nicht gelang und er schließlich in aussichtsloser Stellung die Segel streichen musste – der Ausgleich für Sonnen.

Den Siegtreffer für Sonnen besorgte an Brett 3 Tobias Wimberger gegen Alexander Lenhard. Wimberger startete einen Mattangriff gegen Lenhards Stellung, übersah dabei jedoch einen Damenfang durch Lenhard. Nach dem Damenfang agierte Lenhard zu unvorsichtig und verlor die Dame zurück, wodurch Wimberger mit Turm und mehreren Bauern gegen Läufer und Springer verblieb. Diese Materialkonstellation verwertete Wimberger zum Sieg und damit zum 4,5 – 3, 5 – Endstand für den SC Sonnen.

Der SV Deggendorf III schließt die Saison somit auf Platz 6 von 7 in der Bezirksliga ab und ist auch nächste Saison wieder dafür spielberechtigt. Meister wurde der ESV Pocking, gegen den man in Runde 1 4 – 4 spielte.

 

 

 

 

26.01..2019 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 5. Runde der Schachmannschaften in den Schachligen

Schachverein weiterhin Tabellenführer in der Oberliga

Mit Pang –Rosenheim reiste in der 5.Runde der bayerischen Ligen das Tabellenschlusslicht an die Donau. Hatten sich beide Mannschaften in der letzten Saison noch 4 : 4 getrennt, waren die Deggendorfer als Tabellenführer dieses Mal der klare Favorit.

Dazu reisten die Gäste nur mit sieben Spielern an und ließen das erste Brett frei, sodass Großmeister Nikola Sedlak einen ruhigen Tag verbrachte und der Punkt kampflos an den SV ging. In der Folge versuchten die Oberbayern ein achtbares Ergebnis zu erzielen. So ist zu erklären, dass es bei den Partien an den Brettern 5 (Petar Krstic – Matthias Wittmann ), 6 (Lyoboslav Katov – Fabian Geisler ) und 8 (Rainer Tauber – Norbert Kranewitter) ohne große Aufregungen zu schnellen Remisen durch Zugwiederholungen kam.

GM Alexander Delchev (Brett 2) und Internationaler Meister Novak Caparkapa (Brett 4 )nutzten ihren Anzugsvorteil mit den weißen Steinen gegen die deutlich niedriger vom Rating her gewerteten Siegfried Neuschmid und Rupert Prediger und konnten so die Deggendorfer Führung auf 4,5 zu 1,5 ausbauen. In Anbetracht des Spielstandes beendete der dritte Großmeister in den Deggendorfer Reihen Dusan Popovic an Brett 3 seine Gewinnversuche und willigte in das vierte Remis des Tages ein. Lediglich Ludwig Bielmeier an Brett 7 musste sich nach einer langen Verteidigungsschlacht dem nominell stärkeren nationalen Meister Werner Dür aus Österreich beugen.

Mit dem Endergebnis von 5 : 3 konnten die Deggendorfer damit ihre Führung in der bayerischen Oberliga auf einen Dreipunktevorsprung ausbauen.

Deutlich schlechter lief es für die Zweite des SV, die die Erste des SK Landshut empfing. Beide Mannschaften krebsten in der hinteren Hälfte der Niederbayernliga herum und das ließ offenbar die Nerven der beteiligten Akteure flattern.

So kam Hans Mittermaier (Brett 6) trotz eines frühzeitigen Bauerngewinns gegen Wofgang Latzel über ein Remis nicht hinaus. Johannes Grabmeier (Brett 4) gewann in der von ihm bevorzugten Larseneröffnung gegen Horst Schmaus sogar eine Mehrfigur, um sie postwendend einige Züge später wieder zu verlieren. Auch diese Partie endete nur remis. An Brett 2 verflachte das Spiel ziemlich schnell und Bernd Bauer und Johannes Oberpriller einigten sich auf Remis. An Brett 3 konnte Michael Bacholke aus den vielen Felderschwächen seines Gegners Josef Schubert keinen rechten Nutzen ziehen und so endete auch diese Partie remis. An Brett 5 hatte Franz Schmidbauer mit der königsindischen Verteidigung eine ansprechende Stellung erreicht, als ihm durch einen groben Fehler beide Zentralbauern abhanden kamen. Danach war die Stellung nicht mehr zu halten. An Brett 8 kam Helmut Ertl nach einem Läuferopfer von Reiner Huber unter die Räder.
An Brett 1 konnte Paul Westenthanner dem Deggendorfer Franz Haselbeck durch ein raffiniertes Laüfermanöver eine Figur abluchsen und den vollen Punkt kassieren. Lediglich Vorstand Hans Oberberger konnte an Brett 7 gegen Altmeister Ortwin Bock, der in die komplizierte Stellung zu viel Bedenkzeit investiert hatte, diesen Nachteil in eine Sieg ummünzen. Endstand 5 . 3 für den SK Landshut.

Im nächsten Spiel gegen Geiselhöring muss die Mannschaft punkten, wenn sie nicht am vorletzten Tabellenplatz versauern will.

In der fünften Runde der Bezirksliga Ost reiste die dritte Mannschaft des Schachvereins zur Zweitvertretung des SC Bayerwald Regen/Zwiesel.
Die erste Entscheidung in diesem Aufeinandertreffen fiel an Brett 4 zwischen Daniel Holzer und Maximilian Hannes. Hannes versperrte seinem Läufer im Mittelspiel sämtliche Rückzugsfelder, sodass Holzer ihn fing und mit der Mehrfigur die Führung für Deggendorf besorgte.
Unspektakulär Remis endete kurz darauf die Partie an Brett 6 zwischen Karl Hilmer und Volker Glatz.
Die Deggendorfer Führung baute an Brett 5 Stefan Kaufmann gegen Tobias Wudi aus, der nach einem Fehler Wudis Material gewann und dieses sicher verwertete.
Unentschieden endete die Partie an Brett 1 zwischen Simon Staudinger und Reiner Bergmann. In einem damenlosen Mittelspiel erlangte niemand nennenswerten Vorteil und im Endspiel gewann Bergmann zwar einen Bauern – dies führte jedoch dazu, dass Staudinger umgehend Dauerschach geben konnte.
Den nächsten Sieg für Deggendorf besorgte an Brett 3 Alexander Lenhard gegen David Rösch. Im Mittelspiel übersah Rösch eine Gabel Lenhards, die Lenhard Materialgewinn erlaubte. Dieses Mehrmaterial verwertete Lenhard zum 4 – 1.
Den Mannschaftssieg stellte an Brett 7 Egwin Schreiber gegen Benjamin Arand sicher. Im Mittelspiel startete Schreiber einen Mattangriff, den Arand nicht abzuwehren vermochte.
Den letzten Sieg für Deggendorf erzielte Robert Haselbeck an Brett 8 gegen Robin Fernandez-Medina. Haselbeck eroberte im Mittelspiel die gegnerische Dame und gab sie nicht mehr her, was ihm den Sieg brachte.
Den Ehrentreffer für Bayerwald Regen erzielte an Brett 2 Matthias Kronschnabl gegen Alfons Hacker. Kronschnabl eroberte im Mittelspiel eine Qualität und neutralisierte damit auch Hackers Freibauern, indem er in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickelte.
Dies bedeutete einen Endstand von 6 – 2 für Deggendorf, der zweite Saisonsieg, der zugleich Platz 2 in der Tabelle bedeutet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass man in der sechsten Runde spielfrei ist.
In der siebten und letzten Runde empfängt man zu Hause den SC Sonnen I.



 

 

 

 

16.12.2018 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 4. Runde der Schachmannschaften in den Schachligen

Schachverein behauptet Tabellenführung in der Oberliga

In der 4 Runde der bayerischen Schachligen musste der Deggendorfer Schachverein gegen den Tabellenzweiten, die SG Post / Süd Regensburg antreten. Die Mannschaft musste den kurzfristigen Ausfall eines Großmeisters verkraften, vertreten wurde dieser durch Dr. Johannes Grabmeier.

An Brett 4 gab sich IM Novak Caparcapa in seiner königsindischen Verteidigung keine Blöße und so kam es zu einer schnellen Punkteteilung mit seinem Gegner Pohl- Kümmel. An Brett 8 hatte es Dr.Johannes Grabmeier mit seinem Kontrahenten Roland Gruber zu tun. Der um 300 Elopunkte höher gewichtete Regensburger hatte seine Partie etwas passiv angelegt und konnte mit den weißen Steinen keinerlei Vorteil herausarbeiten, sodass auch diese Partie remis endete. Die Führung für den SV holte an Brett 1 GM Nikola Sedlak, der in unübersichtlicher Stellung gegen seinen Gegner Roland Loos alles unter Kontrolle hatte. An Brett 3 landete GM Dusan Popovic nach mehrfachem Bauernopfer in einer Wiener Partie einen schönen Angriffssieg gegen Michael Quast in einer Wiener Partie. An Brett 5 leistete sich Peter Krstic Ungenauigkeiten beim Angriff, die zu entscheidendem Materialnachteil und Partieverlust führten. Am sechsten Brett geriet Ludwig Bielmeier nach lange recht ausgeglichener Partie gegen Werner Claus am Königsflügel unter die Räder. Nach diesem 3 : 3 –Zwischenstand stellte GM Alexander Delchev mit seinem Arbeitssieg gegen Roland Schmid die 4 : 3 – Führung sicher. Die längste Partie des Tages spielte Mannschaftsführer Andreas Krauß gegen den um 350 Rating-Punkten höher gewerteten Christoph Wutz. In einem von dem Deggendorfer gut angelegten Damebauernspiel kam der Regensburger trotz eines Mehrbauern im Turmendspiel auf Grund des aktiven Königs des Deggendorfers und seiner fehlerlosen Verteidigung trotz zahlreicher Gewinnversuche auch nach 87 Zügen nicht ans Ziel und musste mit dem Remis in die Mannschaftsniederlage einwilligen.

Alles in allem ein knapper, verdienter, wenn auch etwas glücklicher Sieg, mit dem die Mannschaft die Tabellenführung erfolgreich verteidigte.

Die analysierte Partie von GM Dusan Popovic gegen Michael Quast.

Die Deggendorfer Zweite war beim Tabellenersten, dem FC Ergolding zu Gast. Die Ergoldinger ernten nun die Früchte ihrer ausgezeichneten Jugendarbeit. In ihrer Mannschaft spielt durchwegs spielstarker Nachwuchs, wie die Donaustädter bald zur Kenntnis nehmen mussten. Da für Dr. Johannes Grabmeier kurzfristig kein Ersatz mehr organisiert werden konnte, ging an Brett 4 der Punkt gleich zu Beginn an die Ergoldinger. Diesen Rückstand konnte Oberberger Hans an Brett 7 mit seinem Sieg gegen den starken Jugendlichen Dimitri Alexandrov noch ausgleichen. An Brett 6 konnte Hans Mittermaier keinen entscheidenden Vorteil herausholen, sodass diese Partie remis gegeben wurde. Doch dann wurden die Deggendorfer von einer Niederlagenserie überrollt. Nacheinander gingen die Partien an Brett 3 ( Bacholke Michael) und Bett 2 (Rainer Tauber) verloren, weil es an wirkungsvollem Gegenspiel fehlte. Anschließend musste auch noch Helmut Ertl die Qualität geben und sich mit einem verlorenen Endspiel quälen. Die Niederlage von Bernd Bauer an Brett 1 gegen den um mehr als 300 Elopunkten stärkeren Stefan Mooser in einem wohl klar remislichen Bauernendspiel machte das Pech perfekt. Das letzte Spiel an Brett 5 gab dann Franz Schmidbauer, der im 18. Zug den Gewinn ausgelassen hatte, gegen Vladimir Simin remis. Endstand: 6 : 2.

Die dritte Mannschaft empfing zu Hause die Spielgemeinschaft Freyung/Kreuzberg in der vierten Runde der Bezirksliga Ost. Dabei führte Deggendorf von Beginn an mit 1 – 0, da die Gäste nur zu siebt antraten und Brett 8 kampflos an Deggendorf fiel. Robert Haselbeck verlebte demgemäß einen ruhigen Nachmittag. Als erste der gespielten Partien endete das Spitzenbrett zwischen Simon Staudinger und Otto Coduro unentschieden. Auf dem Brett entstand eine Stellung, in der Staudinger einen Freibauern bilden konnte und dafür seine Figuren etwas passiv stellen musste und Coduro Druck auf die schwarze Stellung gestatten musste. Coduro fand aber keinen Weg, den Druck zu erhöhen und bot das dann akzeptierte Remis an. Den ersten Sieg fuhr Alexander Lenhard an Brett 3 gegen Walter Wilhelm ein. Lenhard stellte zunächst eine Figur ein und schien auf der Verliererstraße zu sein, ehe Wilhelm seinerseits eine Figur einstellte. In der Folge opferte Lenhard seinen Läufer, was bei richtiger Behandlung durch Wilhelm eine chancenreiche Stellung für beide Seiten gebracht hätte. Durch einen verfehlten Königszug wurde Wilhelm mattgesetzt. Zwischenstand 2,5 – 0,5 für Deggendorf. Den Anschluss für Freyung besorgte Joachim Rölz an Brett 5 gegen Stefan Kaufmann. In einem Bauernendspiel geriet Kaufmann in Zugzwang und hätte Rölz König gewinnverheißend eindringen lassen müssen, was er durch die Aufgabe der Partie verhinderte Den nächsten Sieg für Deggendorf besorgte an Brett 7 Egwin Schreiber gegen Josef Seidl. Schreiber eroberte im Mittelspiel einen Bauern, den er zur Dame führte, worauf er mit einem Mehrturm verblieb und gewann. Den Mannschaftssieg sicher stellte an Brett 2 Alfons Hacker gegen Walter Müller. In einem komplexen Mittelspiel bildete Müller einen Freibauern, während Hacker einen Mattangriff startete. Dieser erwies sich als gefährlicher und entschied die Partie zugunsten Hackers. Den letzten Sieg für Deggendorf erzielte an Brett 4 Daniel Holzer gegen Josef Schmidbauer. Schmidbauer erlangte im Mittelspiel Vorteil und stand auf Sieg. Zwei schwache Züge Schmidbauers führten nicht nur zum Verlust des Vorteils, sondern auch einer Qualität und mit ihr am Ende auch der Partie. Die Partie an Brett 6 zwischen Karl Hilmer und Franz Schuster nahm einen kuriosen Verlauf. Schuster erlangte im Mittelspiel Vorteil und wickelte in ein Dame-Turm-Endspiel ab, in dem er zeitweise über drei Mehrbauern verfügte. Dann jedoch stellte Schuster einen Turm ein und musste die Damen tauschen, wodurch Hilmer plötzlich auf Gewinn stand. Durch einen Fehler Hilmers entstand ein Endspiel mit zwei verbunden Freibauern gegen den Turm, das sich als schwer gewinnbar erwies und das die Kontrahenten daher Remis gaben, ein Ergebnis, das den Partieverlauf gar nicht widerspiegelt.

Das Remis bedeutete den 6 – 2 – Endstand für Deggendorf, wodurch man in der Tabelle Freyung und den SC Bayerwald Regen II überholt, gegen den man im neuen Jahr zu spielen hat.

 

 

25.11.2018 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 3. Runde der Schachmannschaften in den Schachligen

SV Deggendorf 1 hält Bayern München 2 in Schach

Die erste Mannschaft des Deggendorfer Schachvereins verteidigte gegen einen Favoriten der Bayerischen Oberliga, FC Bayern München 2, die Tabellenspitze überraschend klar.

In der 3. Runde der höchsten bayerischen Spielklasse konnten die Deggendorfer endlich einmal in Bestaufstellung gegen die Münchener antreten.

An Brett 3 kam es zwischen Andreas Schenk und Großmeister Dusan Popovic (Deg) zu einem relativ schnellen Remis. An Brett 5 kam der Internationale Meister Novak Caparcapa gegen Dr.Klebel aus einer etwas gedrückten Stellung heraus zu einem starken Konter mit Qualitätsgewinn und Mattangriff. Das absolute Highlight aber lieferte an Brett 7 Lyuboslav Katov, dem als Arzt am Donauisarklinikum noch die Nachtschicht in den Knochen steckte. In seinem Spiel gegen den bekannten Internationalen Meister Thomas Reich konnte er mit einer „ brilliant combination“ , wie die kiebitzenden Großmeister respektvoll kommentierten, ein klar vorteilhaftes Endspiel herbeiführen und seinen Gegner zur Aufgabe zwingen. Dann gelang es Ludwig Bielmeier (Brett 8), seinen Partner nach längerem positionellen Lavieren zu einem taktischen Fehler zu verleiten und mit einem Scheinopfer einen entscheidenden Vorteil zu erlangen. Den Sieg sicherte bereits GM Boban Bogosavljevic gegen Dr. Thomas Rodewis an Brett 4. An Brett 6 hatte Petar Krstic die aktivere Stellung, lehnte zurecht ein Remisangebot ab, verlor aber im Endspiel einen Bauern und die Partie. Eine wahre Seeschlange (118 Züge!) gab es an Brett 1: GM Nikola Sedlak führte mit einer technischen Meisterleistung ein Endspiel Turm­ und Läufer gegen Turm zum Gewinn für Deggendorf. An Brett 2 konnte GM Alexander Delchev gegen Dr. Ferdinand Unzicker die Überlegenheit seines Springers gegenüber dem Läufer im Leichtfigurenendspiel zeigen. Endstand:
Ein unerwartetes 6,5 : 1,5 für den SV Deggendorf und die Tabellenführung.
Katov-ReichReich-Katov-Analyse

http://view.chessbase.com/cbreader/2018/12/1/Game11762475.html

Die Deggendorfer Zweite musste in Röhrnbach gegen den dortigen SV antreten. Der Landesligaabsteiger muss sich erst wieder neu orientieren, aber auch bei den Donaustädtern war nach den beiden 4,5 : 3,5 –Auftaktniederlagen gegen Ortenburg und Landau/ Dingolfing bereits Feuer auf dem Dach. Zudem ging man auch noch ersatzgeschwächt in den Vergleich. An Brett 6 , 5 und 2 erreichten Hans Oberberger, Hans Mittermaier und Michael Bacholke jeweils ein sicheres Remis. An Brett 4 konnte Franz Schmidbauer seinem Gegner nach druckvollem Spiel in der c-Linie einen Läufer abknöpfen und den vollen Punkt sichern. Kurz darauf kam Franz Haselbeck an Brett 1 zu einem Mattangriff. Helmut Ertl an Brett 8 hatte ein klar vorteilhaftes Springerendspiel auf dem Brett, das er umsichtig nach Hause fuhr. Damit war der Deggendorfer Sieg bereits sicher. Unklar waren die Spiele an Brett 3 und 7. Dr. Johannes Grabmeier hatte den nominell stärksten Gegner, konnte aber dann in unübersichtlicher Stellung seine Mehrfigur zur Geltung bringen und Lothar Rader steuerte sein Springerendspiel in den sicheren Remishafen. Der hohe 6 : 2 – Sieg war etwas glücklich, er verschafft den Deggendorfern wieder etwas Abstand zum Tabellenende.

Die dritte Mannschaft war bei der Spielgemeinschaft DJK-SF Haselbach/ Castra Batava Passau zu Gast. Aufgrund Spielermangels musste Brett 8 unbesetzt bleiben, weshalb die Gastgeber bereits zu Beginn mit 1 : 0 führten. Nur vorübergehend konnten die Deggendorfer durch die Siege von Alexander Lenhard (Brett 3) und Daniel Holzer ( Brett 4) in Führung gehen. Die Spiele an Brett 1 und 2 (Staudinger Simon und Alfons Hacker) gingen verloren. Karl Hilmer und Robert Haselbeck steuerten noch ein Remis bei, aber die Niederlage von Egwin Schreiber besiegelte die 5 : 3 – Niederlage, welche die Mannschaft auf den letzten Platz der Bezirksliga Ost abrutschen ließ.

 

 

 

15.04.2018 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 9. Runde der Schachmannschaften in den Schachligen

Großes Schachfinale der Oberliga Bayern in Deggendorf.

- Bayerischer Meister wird in einem Herzschlagfinale der traditionsreiche
Münchner SC von 1836 knapp vor der 2. Mannschaft des FC Bayern München, die
als Spitzenreiter in die letzte Runde gegangen waren.

- Deggendorf als Neuling in der Oberliga beendet die Saison mit einem
sicheren 4. Platz.

- Passau kann noch auf Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga hoffen.

Nachdem der bereits abgestiegene Schweinfurther Schachclub nicht in
Deggendorf antrat und daher das Spiel kampflos mit 0:8 gegen
Rosenheim-Pang gewertet wurde, waren es doch "nur" 8 Mannschaften mit je 8 Mann
(der Münchner SC hatte auf die Aufstellung der einzigen Frauengroßmeisterin in der Liga

verzichtet) aus ganz Bayern die am vergangenen Sonntag zum gemeinsamen Ligafinale
den Kolpingssaal in Deggendorf füllten.

Der zweitplatzierte Münchner SC 1836, der an den Spitzenbretter mit dem
weltweit bekannten englischen Großmeister Speelman, der 1989 bis ins Halbfinale
um die Herausforderung zur Weltmeisterschaft vordrang,  und einem weiteren GM aus
England angetreten war, besiegte souverän die Vertretung aus Herzogenaurach mit 5,5 : 2,5 und hielt seinen Anspruch auf Platz 1 und den Aufstieg in die 2. Bundesliga hoch. Hingegen gab sich der FC
Bayern, der – für eine Schachmannschaft durchaus unüblich, einheitlich im roten Bayerndress in
Deggendorf aufgelaufen war, sich als Favorit gegen Regensburg einige Blößen. Er musste am
Ende mit einem 4:4 zufrieden sein und vergab damit den Gewinn der
Bayerischen Mannschaftsmeisterschaft an den Münchner Ortsrivalen .

Es steigen die beiden Erstplatzierten in die 2. Bundesliga auf.
Erst in der drei zentralen Schlussrunde der 1. Bundesliga am übernächsten Wochenende
wird es sich zeigen, ob die 1. Mannschaft von Bayern München als derzeit Vorletzter
den Klassenerhalt schafft, dann könnte die 2. Mannschaft in die 2. Bundesliga
aufsteigen. Falls nicht, würde der SK Passau profitieren und als Drittplatzierter
der Oberliga in die 2. Bundesliga aufsteigen. Die Passauer überzeugten in
Deggendorf mit einem 5,5:2,5-Sieg gegen die Absteiger aus Nürnberg.

Da es für den Gegner des ausrichtenden Heimvereins, dem SV Deggendorf,
um nichts Entscheidendes mehr ging, waren die Gäste vom SK München
Südost mit nur 6 Mann angetreten. Das bedeutete, dass auf Brett 3 FM Petar Krstic und
auf Brett 7 Prof. Dr. Johannes Grabmeier kampflose Siege verzeichnen konnten. Es stand
daher lange 2,5 : 0,5, da sehr bald schon an Brett 2 die Partie von Novak Cabarkapa
mit Remis endete. Während am Brett 1 der Deggendorfer GM Sedlak Nikola
von Anfang an gegen seinen Großmeisterkollegen Kostic aus München die Oberhand
behielt und das Spiel bis zum Sieg souverän gestaltete, sah es
zwischendurch auf den anderen Brettern nicht so günstig aus und sogar eine
Niederlage oder ein Unentschieden war denkbar. Die Deggendorfer hatten
am Samstag erfahren, dass ihr GM Dusan Popovic erkrankt war. Ein Ersatz konnte erst
überaus kurzfristig am Sonntag Vormittag mit Dr. Peter Roth gefunden werden.
Während in der Folge Roth an Brett 8 und Hubert Firlbeck an Brett 6 ihre
Partien verloren, wandte sich in den beiden anderen Partien das
Blatt wieder zugunsten der Deggendorfer. Andreas Krauß gelang es an
Brett 4 gegen seinen Gegner in schwieriger Stellung immer wieder Verteidigungszüge
zu finden, stand dann zwischenzeitlich vielleicht sogar besser,
am Ende war die Partie verdientermaßen unentschieden.

Ludwig Bielmeier an Brett 5 verlor zunächst einen Bauern. Es gelang ihm dann aber,
 einen sich zu weit im gegnerischen Feld tummelnden Springer seiner Gegners einzufangen.
Diesen Vorteil einer Mehrfigur führte er dann technisch einwandfrei zum Sieg. Endstand: 5 : 3 für Deggendorf.

Der vierte Platz im ersten Oberligajahr war damit mehr als verdient.
Da denkt manch Deggendorfer zurück an die zweite Runde, wo man etwas unglücklich

mit 3,5 zu 4,5 in Passau verloren hatte. Wäre das Ergebnis damals umgekehrt
gewesen, dann würde man jetzt - statt Passau - als Dritter auf einen
Ausrutscher der ersten Mannschaft von Bayern München in der 1. Bundesliga
warten können.

Die zweite Mannschaft des SV musste in Ergolding antreten.
Man hatte die Ergoldinger leider nicht zu einem Heimrechtswechsel bewegen können,
um die Oberligaendrunde mit zu verfolgen. Wie in den beiden letzten Runden
konnten die Deggendorfer wieder einen knappen 4,5 : 3,5 - Sieg landen,
der die Mannschaft noch ins Tabellenmittelfeld hievte, nachdem man lange das Tabellenende „ geziert“ hatte.
Zum Gesamtergebnis steuerten Haselbeck, Bauer, Mittermaier halbe ,
Schmidbauer, Rader und Holzer mit Siegen den ganzen Punkt bei.
Damit ist der Ligaerhalt in der Niederbayernliga gesichert.

 

 

 

25.03.2018 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 8. Runde der Schachmannschaften in den Schachligen


Schachverein erfolgreich in der 8.Runde

In der vorletzten Runde der Oberliga hatte es die erste Mannschaft des SV
Deggendorf mit dem Tabellenletzten aus Schweinfurt zu tun.  Die Gegner
hatten sich offensichtlich schon aufgegeben und traten mit nur 7 Mann in nicht
stärkster Besetzung an.  Entsprechend konnten die Deggendorfer mit 7,5 zu 0,5
den höchsten Sieg in der laufenden Saison feiern.

Kampflos gewann Prof. Dr. Johannes Grabmeier an Brett 8. Friedlich einigten
sich Andreas Krauss und sein Gegner bereits nach nur 1,5 Stunden
Spielzeit, das sollte zum Schluss der einzige halbe Punktgewinn für die Schweinfurter sein.
Keine Chance ließ GM Nikola Sedlak seinem Gegner auf Brett 1. Konsequent
schnürte er mit den schwarzen Steinen den Weißen immer stärker ein, zum
Schluss war dieser dann gegen die gegnerische Springerdominanz im eigenen Lager
machtlos und musste die Waffen strecken.

Auf Brett 4 beherrschte Novak Cabakarpa seinen Gegner von Anfang an.  Ein
Doppelbauer im Zentrum war dessen entscheidende Schwäche, die zum
Bauernverlust führte. Den Versuchen seines Gegners Gegenangriffe auf seinen König zu
starten, wurden geschickt gekontert. Zwischenstand: 3,5 zu 0,5 für Deggendorf.

Eine stark verkeilte Partie entwickelte sich zwischen FM Petar Krstic und
seinem Gegner auf Brett 5. Mit einem Qualitätsopfer gelang es ihm einen
Bauern zum Durchbruch und zur Verwandlung in eine zweite Damen zu bringen. Die
Gegenchancen auf seinen blanken König wurden dabei geschickt eliminiert.

GM Aleksandar Delchev trieb seinen Gegner an Brett 2 mit einem Bauernsturm am
Damenflügel in die Enge. Dies führe zu einem gedeckten Freibauern, Figuren- und
Partiegewinn.  Minimale Vorteile erarbeitete sich GM Dusan Popovic an
Brett 3. Beim hoffnungslosen Stand von 5,5 zu 0,5 gab sein Gegner in Respekt vor
der zu erwartenden technischen Umsetzung frühzeitig die Partie verloren.

Die längste Partie des Tages führte Ludwig Bielmeier am 7. Brett zum Endstand
von 7,5 zu 0,5 , indem er mit seinen Schwerfiguren in die gegnerische Hälfte
eindrang und das Matt nicht mehr zu verhindern war.

Damit sicherte sich Deggendorf vorzeitig als Neuling den 4. Platz in der
höchsten bayerischen Spielklasse. Zur Schlussrunde am Sonntag, dem 15.04.
kommen alle 9 Mannschaften der Oberliga nach Deggendorf. Die Deggendorfer
Zeitung wird voraussichtlich über dieses außergewöhnliche Schachereignis
noch im Vorfeld berichten.

Eine faustdicke Überraschung bereitete die Deggendorfer Zweite dem Tabellenführer in der Niederbayernliga Passau 2. Man musste den Passauern ersatzgeschwächt gegenübertreten. Daniel Holzer an Brett 8 willigte ins Remis ein und kurze Zeit später desgleichen Helmut Ertl an Brett 6.

An Brett 4 saß Mannschaftsführer Franz Schmidbauer dem starken Fide-Meister Arpad Geller gegenüber. Das aus der spanischen Verteidigung entstandene Bauernendspiel gestaltete sich vorteilhaft für den Deggendorfer. An Brett 5 musste Hans Mittermaier mit seiner Niederlage jedoch anschließend den 2 : 2- Ausgleich hinnehmen.

Bernd Bauer hatte an Brett 2 zwar einen Bauern weniger, aber seine beiden Freibauern am Königsflügel waren sehr beweglich, so dass der Passauer schließlich eine Figur geben musste. Zwischenzeitlich musste Michael Bacholke seine Niederlage zum 3 : 3 –Zwischenstand quittieren.

Nun lag die Sensation bereits in der Luft. Vorstand Hans Oberberger an Brett 7 konnte dank seines Figurenvorteils die gegnerischen Freibauern stoppen und einen eigenen zur Dame führen, was sich der Passauer aber nicht mehr zeigen lassen wollte.

An Brett 1 fiel nun die Entscheidung über Sieg oder Unentschieden. Franz Haselbeck hatte sich bestens auf die Trompovskyeröffnung seines Gegners vorbereitet. Für seinen Qualitätsverlust hatte er einige Mehrbauern, die das Remis sicherten.

Der 4,5 : 3,5 – Endstand für die Deggendorfer bedeutete eine kleine Sensation,
denn die Passauer Mannschaft war vom Spielstärkerating um ca. 150 Punkte besser,
was praktisch einem Klassenunterschied gleichkommt.
Die Punkte kann der SV im Abstiegskampf gut gebrauchen.


 

... weitere Berichte von Franz Haselbeck und Franz Schmidbauer in unserem Zeitungsarchiv:
Jahr 2018 und 2019: zeitung18.htm 

Jahr 2016 und 2017: zeitung17.htm 

Jahr 2015 und 2016: zeitung14.htm 

Jahr 2013 und 2014: zeitung13.htm 

Jahr 2011 und 2012: zeitung11.htm 

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