15.04.2018 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 9. Runde der Schachmannschaften in den Schachligen

Großes Schachfinale der Oberliga Bayern in Deggendorf.

- Bayerischer Meister wird in einem Herzschlagfinale der traditionsreiche
Münchner SC von 1836 knapp vor der 2. Mannschaft des FC Bayern München, die
als Spitzenreiter in die letzte Runde gegangen waren.

- Deggendorf als Neuling in der Oberliga beendet die Saison mit einem
sicheren 4. Platz.

- Passau kann noch auf Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga hoffen.

Nachdem der bereits abgestiegene Schweinfurther Schachclub nicht in
Deggendorf antrat und daher das Spiel kampflos mit 0:8 gegen
Rosenheim-Pang gewertet wurde, waren es doch "nur" 8 Mannschaften mit je 8 Mann
(der Münchner SC hatte auf die Aufstellung der einzigen Frauengroßmeisterin in der Liga

verzichtet) aus ganz Bayern die am vergangenen Sonntag zum gemeinsamen Ligafinale
den Kolpingssaal in Deggendorf füllten.

Der zweitplatzierte Münchner SC 1836, der an den Spitzenbretter mit dem
weltweit bekannten englischen Großmeister Speelman, der 1989 bis ins Halbfinale
um die Herausforderung zur Weltmeisterschaft vordrang,  und einem weiteren GM aus
England angetreten war, besiegte souverän die Vertretung aus Herzogenaurach mit 5,5 : 2,5 und hielt seinen Anspruch auf Platz 1 und den Aufstieg in die 2. Bundesliga hoch. Hingegen gab sich der FC
Bayern, der – für eine Schachmannschaft durchaus unüblich, einheitlich im roten Bayerndress in
Deggendorf aufgelaufen war, sich als Favorit gegen Regensburg einige Blößen. Er musste am
Ende mit einem 4:4 zufrieden sein und vergab damit den Gewinn der
Bayerischen Mannschaftsmeisterschaft an den Münchner Ortsrivalen .

Es steigen die beiden Erstplatzierten in die 2. Bundesliga auf.
Erst in der drei zentralen Schlussrunde der 1. Bundesliga am übernächsten Wochenende
wird es sich zeigen, ob die 1. Mannschaft von Bayern München als derzeit Vorletzter
den Klassenerhalt schafft, dann könnte die 2. Mannschaft in die 2. Bundesliga
aufsteigen. Falls nicht, würde der SK Passau profitieren und als Drittplatzierter
der Oberliga in die 2. Bundesliga aufsteigen. Die Passauer überzeugten in
Deggendorf mit einem 5,5:2,5-Sieg gegen die Absteiger aus Nürnberg.

Da es für den Gegner des ausrichtenden Heimvereins, dem SV Deggendorf,
um nichts Entscheidendes mehr ging, waren die Gäste vom SK München
Südost mit nur 6 Mann angetreten. Das bedeutete, dass auf Brett 3 FM Petar Krstic und
auf Brett 7 Prof. Dr. Johannes Grabmeier kampflose Siege verzeichnen konnten. Es stand
daher lange 2,5 : 0,5, da sehr bald schon an Brett 2 die Partie von Novak Cabarkapa
mit Remis endete. Während am Brett 1 der Deggendorfer GM Sedlak Nikola
von Anfang an gegen seinen Großmeisterkollegen Kostic aus München die Oberhand
behielt und das Spiel bis zum Sieg souverän gestaltete, sah es
zwischendurch auf den anderen Brettern nicht so günstig aus und sogar eine
Niederlage oder ein Unentschieden war denkbar. Die Deggendorfer hatten
am Samstag erfahren, dass ihr GM Dusan Popovic erkrankt war. Ein Ersatz konnte erst
überaus kurzfristig am Sonntag Vormittag mit Dr. Peter Roth gefunden werden.
Während in der Folge Roth an Brett 8 und Hubert Firlbeck an Brett 6 ihre
Partien verloren, wandte sich in den beiden anderen Partien das
Blatt wieder zugunsten der Deggendorfer. Andreas Krauß gelang es an
Brett 4 gegen seinen Gegner in schwieriger Stellung immer wieder Verteidigungszüge
zu finden, stand dann zwischenzeitlich vielleicht sogar besser,
am Ende war die Partie verdientermaßen unentschieden.

Ludwig Bielmeier an Brett 5 verlor zunächst einen Bauern. Es gelang ihm dann aber,
 einen sich zu weit im gegnerischen Feld tummelnden Springer seiner Gegners einzufangen.
Diesen Vorteil einer Mehrfigur führte er dann technisch einwandfrei zum Sieg. Endstand: 5 : 3 für Deggendorf.

Der vierte Platz im ersten Oberligajahr war damit mehr als verdient.
Da denkt manch Deggendorfer zurück an die zweite Runde, wo man etwas unglücklich

mit 3,5 zu 4,5 in Passau verloren hatte. Wäre das Ergebnis damals umgekehrt
gewesen, dann würde man jetzt - statt Passau - als Dritter auf einen
Ausrutscher der ersten Mannschaft von Bayern München in der 1. Bundesliga
warten können.

Die zweite Mannschaft des SV musste in Ergolding antreten.
Man hatte die Ergoldinger leider nicht zu einem Heimrechtswechsel bewegen können,
um die Oberligaendrunde mit zu verfolgen. Wie in den beiden letzten Runden
konnten die Deggendorfer wieder einen knappen 4,5 : 3,5 - Sieg landen,
der die Mannschaft noch ins Tabellenmittelfeld hievte, nachdem man lange das Tabellenende „ geziert“ hatte.
Zum Gesamtergebnis steuerten Haselbeck, Bauer, Mittermaier halbe ,
Schmidbauer, Rader und Holzer mit Siegen den ganzen Punkt bei.
Damit ist der Ligaerhalt in der Niederbayernliga gesichert.

 

 

 

25.03.2018 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 8. Runde der Schachmannschaften in den Schachligen


Schachverein erfolgreich in der 8.Runde

In der vorletzten Runde der Oberliga hatte es die erste Mannschaft des SV
Deggendorf mit dem Tabellenletzten aus Schweinfurt zu tun.  Die Gegner
hatten sich offensichtlich schon aufgegeben und traten mit nur 7 Mann in nicht
stärkster Besetzung an.  Entsprechend konnten die Deggendorfer mit 7,5 zu 0,5
den höchsten Sieg in der laufenden Saison feiern.

Kampflos gewann Prof. Dr. Johannes Grabmeier an Brett 8. Friedlich einigten
sich Andreas Krauss und sein Gegner bereits nach nur 1,5 Stunden
Spielzeit, das sollte zum Schluss der einzige halbe Punktgewinn für die Schweinfurter sein.
Keine Chance ließ GM Nikola Sedlak seinem Gegner auf Brett 1. Konsequent
schnürte er mit den schwarzen Steinen den Weißen immer stärker ein, zum
Schluss war dieser dann gegen die gegnerische Springerdominanz im eigenen Lager
machtlos und musste die Waffen strecken.

Auf Brett 4 beherrschte Novak Cabakarpa seinen Gegner von Anfang an.  Ein
Doppelbauer im Zentrum war dessen entscheidende Schwäche, die zum
Bauernverlust führte. Den Versuchen seines Gegners Gegenangriffe auf seinen König zu
starten, wurden geschickt gekontert. Zwischenstand: 3,5 zu 0,5 für Deggendorf.

Eine stark verkeilte Partie entwickelte sich zwischen FM Petar Krstic und
seinem Gegner auf Brett 5. Mit einem Qualitätsopfer gelang es ihm einen
Bauern zum Durchbruch und zur Verwandlung in eine zweite Damen zu bringen. Die
Gegenchancen auf seinen blanken König wurden dabei geschickt eliminiert.

GM Aleksandar Delchev trieb seinen Gegner an Brett 2 mit einem Bauernsturm am
Damenflügel in die Enge. Dies führe zu einem gedeckten Freibauern, Figuren- und
Partiegewinn.  Minimale Vorteile erarbeitete sich GM Dusan Popovic an
Brett 3. Beim hoffnungslosen Stand von 5,5 zu 0,5 gab sein Gegner in Respekt vor
der zu erwartenden technischen Umsetzung frühzeitig die Partie verloren.

Die längste Partie des Tages führte Ludwig Bielmeier am 7. Brett zum Endstand
von 7,5 zu 0,5 , indem er mit seinen Schwerfiguren in die gegnerische Hälfte
eindrang und das Matt nicht mehr zu verhindern war.

Damit sicherte sich Deggendorf vorzeitig als Neuling den 4. Platz in der
höchsten bayerischen Spielklasse. Zur Schlussrunde am Sonntag, dem 15.04.
kommen alle 9 Mannschaften der Oberliga nach Deggendorf. Die Deggendorfer
Zeitung wird voraussichtlich über dieses außergewöhnliche Schachereignis
noch im Vorfeld berichten.

Eine faustdicke Überraschung bereitete die Deggendorfer Zweite dem Tabellenführer in der Niederbayernliga Passau 2. Man musste den Passauern ersatzgeschwächt gegenübertreten. Daniel Holzer an Brett 8 willigte ins Remis ein und kurze Zeit später desgleichen Helmut Ertl an Brett 6.

An Brett 4 saß Mannschaftsführer Franz Schmidbauer dem starken Fide-Meister Arpad Geller gegenüber. Das aus der spanischen Verteidigung entstandene Bauernendspiel gestaltete sich vorteilhaft für den Deggendorfer. An Brett 5 musste Hans Mittermaier mit seiner Niederlage jedoch anschließend den 2 : 2- Ausgleich hinnehmen.

Bernd Bauer hatte an Brett 2 zwar einen Bauern weniger, aber seine beiden Freibauern am Königsflügel waren sehr beweglich, so dass der Passauer schließlich eine Figur geben musste. Zwischenzeitlich musste Michael Bacholke seine Niederlage zum 3 : 3 –Zwischenstand quittieren.

Nun lag die Sensation bereits in der Luft. Vorstand Hans Oberberger an Brett 7 konnte dank seines Figurenvorteils die gegnerischen Freibauern stoppen und einen eigenen zur Dame führen, was sich der Passauer aber nicht mehr zeigen lassen wollte.

An Brett 1 fiel nun die Entscheidung über Sieg oder Unentschieden. Franz Haselbeck hatte sich bestens auf die Trompovskyeröffnung seines Gegners vorbereitet. Für seinen Qualitätsverlust hatte er einige Mehrbauern, die das Remis sicherten.

Der 4,5 : 3,5 – Endstand für die Deggendorfer bedeutete eine kleine Sensation,
denn die Passauer Mannschaft war vom Spielstärkerating um ca. 150 Punkte besser,
was praktisch einem Klassenunterschied gleichkommt.
Die Punkte kann der SV im Abstiegskampf gut gebrauchen.



 

 

 

04.12.2016 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 3. Runde der Schachmannschaften in den Schachligen

Deggendorf I erobert Tabellenführung in der Landesliga Süd

In der dritten Runde der laufenden Saison trat der Tabellenführer
aus Augsburg-Haunstetten in Deggendorf an. Angereist waren nur
7 der 8 Spieler, so dass der Deggendorfer GM Aleksander Delchev an Brett 2
kampflos zum Sieg kam. Nach 2 Stunden Spielzeit endete die Partie
von Mannschaftsführer Hubert Firlbeck am 7. Brett bereits mit einem Unentschieden
in ausgeglichener Stellung. Gleichzeit gelang Prof. Dr. Johannes Grabmeier
nach nur 17 Zügen seinem Gegner mit einer Bauerngabel vor die
undankbare Aufgabe zu stellen, sich dafür entscheiden zu müssen, ob  er
entweder einen Springer oder einen Läufer verliert. Nach weiteren 20 Minuten
Bedenkzeit entschied sich der Gegner an Brett 8 gleich für die Aufgabe. Es stand 2,5:0,5
für Deggendorf. Der Gegner von GM Nikola Sedlak an Brett opferte inzwischen
eine Figur, um einen weit vorgerückten Freibauern zu erhalten. Souverän konsolidierte
der Deggendorfer Spieler aus Serbien die damit verbundenen Gefahren und
sicherte die 3,5:0,5 - Führung für die Deggendorfer.
Wenige Chancen ließ hingegen der Gegner von Andreas Krauss diesem an Brett 5. Mit beiden Läufern, Turm und Damekonzentrierte er eine ganze Angriffsbatterie auf den König von Krauss, dessen Stellung diesem Druck nicht standhielt. An Brett 6 hatte Ludwig Bielmeier minimale Vorteile, die er dann in ein sicheres Remis und zum Zwischenstand von 4:2 für Deggendorf führte. Das war eine sinnvolle Entscheidung, denn in den
beiden verbliebenen Partien wendete sich die zunächst unklaren bis leicht vorteilhaften Stellungen in der Zeitnotphase jeweils zu Gunsten der Deggendorfer.
An Brett 3 gelang es Novak Cabarkapa mit den schwarzen Steinen seine Stellung nach und nach zu
verbessern um seinen Gegner schließlich mit einem Springeropfer zur Aufgabe zu zwingen. An Brett 4 fand Petar Krstic trotz großer Zeitnot die jeweils besten Züge, schließlich brannte es beim Gegner an allen Stellen lichterloh, beide Türme waren angegriffen und sein König hatte zugleich nur noch wenig Schutz. Das sicherte den nie gefährdeten, überzeugenden 6:2 Sieg der Deggendorfer, die damit die Tabellenführung eroberten.


Die ersatzgeschwächte Zweite des SV musste zu den im Schnitt um mehr als 200 Wertungspunkten stärkeren Passauern. Unter diesen Voraussetzungen konnte der hohe 6 : 2 – Sieg der Dreiflüssestädter nicht überraschen. Das Jugendbrett mit Sebastian Köck ging ziemlich rasch verloren. An Brett 4 konnte Hans Mittermaier den Angriffsversuchen des um fast 400 Wertungspunkte besseren Gegners erfolgreich standhalten und ein Remis erringen. Gleiches schaffte Lothar Rader an Brett 6 gegen einen deutlich höher eingeschätzten Spieler. Am 7. Brett setzte Oberberger Hans seinen Passauer Partner kurzerhand matt. Hacker Alfons hatte an Brett 4 den starken Fide-Meister Arpad Geller vor sich. Er verlor einen Bauern ohne Kompensation dafür zu haben und in der Folge auch das Spiel. Ähnlich erging es Bernd Bauer, Michael Bacholke und Helmut Ertl nach langem Kampf an den ersten drei Brettern. Trotz dieser Niederlage belegt DEG 2 in der Niederbayernliga momentan mit 4 : 2 Punkten nach den Siegen gegen Schaibing und Geiselhöring einen guten MittelplatzEine unerwartet herbe 4,5 : 1,5 - Niederlage musste die Dritte im Kreisligaspiel gegen den SC Gardez Viechtach akzeptieren. Lediglich Schreiber Egwin mit einem Remis und Weissig Kersten mit einem Sieg konnten punkten.

Niederbayernliga:       Die Partien zum Nachspielen  auf   http://www.nb-schach.de/

Landesliga Süd:         Die Partien zum Nachspielen  auf  http://www.ligamanager.schachbund-bayern.de/

 

 

 

 

23.10.2016 Bericht von Franz Schmidbauer
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Über die 1. Runde der Schachmannschaften in den Schachligen

Schachverein siegt gegen Schachklub Kriegshaber

Die Gäste aus Augsburg-Kriegshaber traten in diesem Jahr in der bayerischen Landesliga Süd schon zum zweiten Mal in Deggendorf an. Diesmal mit nur 7 Mann, so dass der serbische Großmeister

Nikola Sedlak den ersten Punkt für Deggendorf kampflos an Brett 1 einstreichen konnte. Sein bulgarischer Großmeisterkollege Alexander Delchev steuerte dann standesgemäß den zweiten Siegpunkt bei. Schnell geriet sein jugendlicher Gegner Sebastian Reimann unter Druck, den Delchev gewohnt souverän zu einem undeckbaren Matt ausbaute.  Für die erste Punkteteilung und damit für einen schönen Erfolg gegen den deutlich stärker eingeschätzten Augsburger Gegner Robert Reimann
sorgte dann der amtierende Stadtmeister Andreas Krauss an Brett 5. Inzwischen begann das Blatt sich zu wenden, da Novak Cabarkapa, der serbische Spitzenspieler mit 5 Siegen und einem
Unentschieden in der letzten Saison noch Deggendorfer Spieler mit dem besten Einzelergebnis, in
chancenreicher Stellung einen Bauern verlor und dann, um ein Matt zu verhindern gleich noch einen weiteren dreingeben musste.  Er kämpfte im Damenendspiel noch lange, nachdem alle anderen Partien schon beendet waren, mit vielen Schachs um ein Remis, musste sich aber dann schließlich seinem Gegner Dr. Christoph Hahn doch geschlagen geben.  Auf Brett 8 hatte Prof. Dr. Johannes Grabmeier die ganze Partie über leichten Vorteil, sein Gegner Matthias Reimann konnte sich wenig
bewegen.  In der Zeitnotphase setzte er aber dann unnötigerweise alles mit einem unkorrekten Opferangriff auf eine Karte und verlor. Hingegen sorgte an Brett 7 der Mannschaftsführer Hubert Firlbeck mit einem weiteren Sieg für das Deggendorfer Team für den Zwischenstand von 3,5 : 1,5. Er verlor zwar einen Bauern, der Gegner setzte nicht konsequent fort, so dass Firlbeck Gegenchancen
erhielt, die er zum Sieg gegen verwerten konnte.  Mit dem nominell stärksten Gegner der Augsburger, Thomas Reis, hatte es Ludwig Bielmeier auf Brett 6 zu tun. Bei dem positionellen Kampf um kleine Vorteile erarbeitete er sich solche, zum Sieg reichte es aber nicht, so dass mit diesem Remis und dem Zwischenstand 4:2 schon mindestens ein Unentschieden erreicht war. Den
Sieg mit 4,5 zu 3,5 stellte schließlich Fidemeister Petar Krstic auf Brett 4 gegen Michael Bintakies sicher. Sein Unentschieden war zu keinem Zeitpunkt gefährdet, gute Verteidigung seines Gegners verhinderten einen Sieg.  In dieser Saison wollen die Deggendorfer wieder ganz vorne mitspielen. Dafür wurde die Basis gelegt. In der nächsten Runde am 20.11. tritt man auswärts zum
niederbayerischen Lokalderby in Röhrnbach an.

Mit gemischten Gefühlen trat die Zweite des SV gegen Niederbayernligaaufsteiger Schaibing 1 an. Das Deggendorfer Team hatte einige Spieler durch Vereinswechsel verloren. Ziemlich schnell kam Bernd Bauer am zweiten Brett zu einem Remis, weitere Punkteteilungen von Hans Oberberger (Brett 8) und Michael Bacholke (Brett 3) folgten. Den ersten Sieg konnte Hans Mittermaier, am 6. Brett spielend, einfahren. Ohne selbst in Gefahr zu geraten, konnte er die passive Spielweise seines Gegners überzeugend widerlegen. Auch Mannschaftsführer Franz Schmidbauer (Brett 4) erlangte in einer Nebenvariante des Königsinders rasch Oberwasser und zwang den Waldler zur Aufgabe. Beim Stand von 3,5 zu 1,5 für den SV gelang Franz Haselbeck an Brett 1 in einem druckvollen königsindischen Angriff ein Figurengewinn, sodass seinem Gegner das Weiterspielen keinen Spaß mehr machte. Damit war der Sieg der Deggendorfer bereits klar. An Brett 5 hatte Helmut Ertl eine Gewinnstellung erreicht. Im Bestreben, das Spiel weiter zu verschärfen, verzichtete er sogar auf einen Figurengewinn, verlor jedoch im weiteren Verlauf noch die Qualität und die Partie. Ähnlich erging es Lothar Rader, der seine stets überlegene Stellung in ein vorteilhaftes Springerendspiel abwickelte, aber lediglich ein Remis erreichte. Endstand: 5 : 3 für den SV. In der nächsten Runde erwarten die Deggendorfer den Regionalligaabsteiger Geiselhöring.In der Kreisliga Ost musste Deggendorfs Dritte in Sonnen gegen deren Zweite antreten. Alexander Lenhard spielte an Brett 1 remis. Alfons Hacker konnte nach mehrjähriger Pause wieder an seine frühere Leistung anknüpfen und an Brett 2 schnell eine schöne Druckstellung zum Sieg führen. An Brett 3 musste Schreiber Egwin nach Materialgewinn lange auf den Einsatz seiner eingesperrten Dame verzichten. Allerdings konnte sein Gegner keinen Nutzen daraus ziehen. Da an Brett 4, 5, 6 Haselbeck Robert, Vaitl Rudi und Weißig Kersten verloren, endete dieser Vergleich mit einer knappen 3,5 : 2,5 - Niederlage für den SV.In der zweiten Runde der Jugendbezirksliga Ost musste die Jugendmannschaft des SV gegen die Plattlinger Zweite eine unerwartete 3 : 1 - Niederlage akzeptieren. Lediglich Köck Sebastian an Brett 1 konnte gewinnen. Stefan Kaufmann, Korbinian Deutinger und Philipp Köck verloren.Die Deggendorfer Stadtmeisterschaft wurde dieses Mal in zwei Vorgruppen mit je sechs Spielern ausgetragen, wobei sich die jeweiligen beiden Erst- und Zweitplatzierten jeder Gruppe für die Endrunde qualifizierten. In dieser traten Andreas Krauß , Helmut Ertl , Franz Schmidbauer und Willi Haimerl gegeneinander an. Am Ende waren Vorjahresmeister Andreas Krauß und Vorstand Franz Schmidbauer mit 2,5 Punkten ohne Niederlage punkt-und wertungsgleich. Den notwendigen Stichkampf konnte Krauß mit 1,5 : 0,5 für sich entscheiden und damit erneut den Stadtmeistertitel erringen. Meldungen zur Stadtmeisterschaft 2016/17 werden bereits entgegengenommen(0991-23442). Der Turniermodus hängt von der Teilnehmerzahl ab. Eine Mitgliedschaft beim Schachverein ist nicht erforderlich.





 

 

Stadtmeister 2016 Andreas Krauß

Deggendorfer Schach-Stadtmeister 2016:  Andreas Krauß


 

... weitere Berichte von Franz Haselbeck und Franz Schmidbauer in unserem Zeitungsarchiv:

Jahr 2015 und 2016: zeitung14.htm 

Jahr 2013 und 2014: zeitung13.htm 

Jahr 2011 und 2012: zeitung11.htm 

zeitung10.htm - zeitung09.htm - zeitung08.htm - zeitung07.htm - zeitung06.htm - zeitung05.htm